Mehdi Benatia

Zuletzt aktualisiert: 09.11.2018

Mehdi Benatia

Mehdi Benatia, der mit vollständigem Namen Mehdi Amine Benatia El Mouttaqi heißt, ist Innenverteidiger beim FC Bayern München. Außerdem ist er Kapitän der marokkanischen Nationalmannschaft, besitzt aber auch einen französischen Pass.

 

Rolle von Mehdi Benatia beim FC Bayern München

 

Die genaue Ablösesumme, die der FC Bayern für Mehdi Benatia bezahlte ist nicht bekannt. Allerdings geht man von rund 26 Millionen Euro aus. Der Rekordmeister wusste aber gut, für wen so viel geht bezahlt wurde. Benatia spielte schon bei seinem Debüt für die Münchener gegen den englischen Meister Manchester City stark auf und hinterließ einen bleibenden Eindruck. In der Bundesliga debütierte er zehn Tage nach seiner starken Leistung in der Champions League gegen den 1. FC Köln. Für die Verpflichtung des Marokkaners mit französischem Pass haben die Bayern mal wieder viel Lob geerntet. Benatia war bis dato in Deutschland nicht wirklich ein Begriff, das hat sich aber schnell geändert. Die Rückkehr nach seiner Verletzungspause aus dem Spiel gegen Hoffenheim wird sehnlichst erwartet. Obwohl die Bayern in der Innenverteidigung mit Jerome Boateng und Javi Martínez bestens aufgestellt sind, hat es der Kapitän der marokkanischen Nationalmannschaft geschafft, sich in der Bayern-Elf festzuspielen. Für ein wenig Unbehagen in der Chefetage sorgte sein Torjubel. Nach einem Treffer mimte der Innenverteidiger einen Maschinengewehr-Beschuss und wurde dafür von den Bossen prompt getadelt. Mittlerweile gilt Benatia als Musterprofi, der sich auf dem Feld, wie auch daneben, beispiellos verhält. Sein Vertrag beim Rekordmeister läuft noch bis 2019. Seine Ablösesumme liegt bei 26 Millionen Euro (Stand: 01.07.15).

 

Mehdi Benatia – Fähigkeiten und Skills

 

Mehdi Benatia hat schon längte jeden Zweifler überzeugt, dass seine Verpflichtung einer der berühmten Münchener Top-Transfers war. Der Innenverteidiger überzeugt durch ein sehr starkes Zweikampfverhalten und eine enorme Ballsicherheit. Dank seiner Größe von 1,91 Metern ist er auch mit einem hervorragenden Kopfballspiel ausgestattet. Dadurch ist er nicht nur Stabilisator bei Standards vor dem eigenen Kasten, sondern ist auch regelmäßig im gegnerischen Sechzehner aktiv, wenn die Bayern eine Standardsituation haben. Allerdings, und das ist angesichts seiner Größe erstaunlich, ist der Marokkaner auch sehr schnell. So läuft er bei langen Bällen den meisten Stürmern in der Bundesliga den Rang ab. Auch auf internationalem Niveau gilt Benatia als einer der schnellsten Innenverteidiger. Der Marokkaner ist ein Komplett-Paket, welches alle Fähigkeiten eines erstklassigen Innenverteidigers aufweist.

 

Mehdi Benatia–Große Ausbildung, große Karriere

 

Bis zu seinem 15. Lebensjahr genoss der Marokkaner eine fußballerische Ausbildung im Leistungszentrum des Französischen Fußballverbandes, dem Centre technique national Fernand-Sastre. Daraufhin wurde er in der Jugendabteilung von EA Guingamp und Olympique Marseille ausgebildet. Mit 18 Jahren unterschrieb er einen Profivertrag bei Marseille, spielte in der ersten Saison allerdings noch keine Rolle in der französischen Ligue 1. Auch nach zwei Jahren auf Leihbasis bei anderen Vereinen konnte der Marokkaner bei Olympique nicht Fuß fassen und verließ den Verein in Richtung Clermont Foot, in die zweite französische Liga. Hier wurde Benatia sofort zum Stammspieler und erzielte in jeder Saison in Clermont ein Tor. Den zunächst größten Sprung seiner Karriere erlebte Benatia im Jahr 2010, denn er wechselte zu Udinese Calcio in die italienische Serie A. Nach drei starken Jahren mit sechs Toren verpflichtete ihn der AS Rom. Nachdem er abermals starke Leistungen in Italien zeigte, sicherten sich die Münchener Bayern die Dienste des Innenverteidigers. In der marokkanischen Nationalmannschaft entwickelte sich Mehdi Benatia zum großen Leistungsträger und ist nicht nur Kapitän, sondern gleichzeitig auch bekanntester Fußballer seines Landes.

 

Erfolge von Mehdi Benatia

 

Die erfolgreichste Zeit seiner Karriere erlebt Benatia ohne Zweifel im Trikot des FC Bayern München, mit dem er 2015 Deutscher Meister wurde. Persönlich konnte der Innenverteidiger aber auch schon zu Zeiten in der Serie A einige Preise einsammeln. 2013 wurde er nicht nur Marokkos Fußballer des Jahres, sondern auch Sportler des Jahres. Ein Jahr später wurde er zum Arabischen Spieler des Jahres gekürt.

 

Mehdi Benatia- Statistik

 

Mehdi Benatia ist schon ein fester Bestandteil der Münchener Mannschaft, hat allerdings erst 17 Bundesligaspiele in seiner Karriere absolviert. Das liegt vor allem an der langfristigen Verletzung im Spiel gegen die TSG Hoffenheim. Dennoch erzielte er in seinen knapp 1.275 Minuten Bundesliga schon zwei Tore, sah allerdings auch fünf gelbe Karten. Wurde also im Schnitt in jedem dritten Spiel verwarnt – das ist selbst für einen Innenverteidiger ein relativ hoher Wert. In der Champions League stand Benatia sieben Mal auf dem Platz. Hierbei erzielte er einen Treffer, wurde zwei Mal verwarnt und einmal mit einer roten Karte vom Platz gestellt. Die meisten Auftritte absolvierte der Marokkaner in der italienischen Serie A. Hier absolvierte er insgesamt 113 Spiele. Dabei hat er im Schnitt in jedem zehnten Spiel einen Treffer erzielt – starker Wert für einen Innenverteidiger. Mit 31 gelben Karten in 113 Spielen kassierte auch schon damals im Schnitt in jedem dritten Spiel eine Verwarnung. Hoch anrechnen muss man dem Marokkaner, das er bis auf die rote Karte in der Champions League, als Profi kein weiteres Mal vom Platz gestellt wurde.

 

Mehdi Benatia- Privatleben

 

Der Innenverteidiger der Bayern ist marokkanischer Nationalspieler, besitzt aber auch einen französischen Pass. Die Mutter von Mehdi Benatia stammt aus Algerien, sein Vater ist Marokkaner. Außerdem ist der Fußballprofi verheiratet und stolzer Vater zweier Kinder.

 

Mehdi Benatia- Charity

 

Mehdi Benatia zeigt ein großes Engagement für wohltätige Zwecke. Er versteigerte nicht nur sein getragenes Trikot vom AS Rom, sondern unterstützt auch zahlreiche wohltätige Vereine wie etwa Kindertränen e.V. In seinem Heimatland organisierte er außerdem ein Charity-Fußballspiel.

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