Wetten auf den 1. FC Köln

Zuletzt aktualisiert: 10.12.2018

Der 1. Fußball-Club Köln 01/07 e.V. ist mit über 65.000 Mitgliedern der größte Sportverein Kölns. Der FC wurde am 1948 mit dem Zusammenschluss des Kölner BC 01 und der SpVgg Sülz 07 gegründet. Ziel war es, einen aus sportlicher wie aus wirtschaftlicher Sicht attraktiven Verein für die Stadt Köln zu schaffen. Das Gründungsmitglied der Bundesliga konnte sich bis zum Jahr 1998 35 Jahre durchgehend in der höchsten deutschen Spielklasse halten und spielte 2014/2015 nach dem fünften Aufstieg wieder in der Erstklassigkeit. Seit 2002 ist der Profifußballbereich in die 1. FC Köln GmbH & Co. KGaA ausgegliedert, in welcher der Club das 100%ige Stimmrecht innehat. Der eingetragene Verein hält 100 % des Stammkapitals an der KGaA. Außerdem ist er Alleingesellschafter der 1. FC Köln Verwaltungs- GmbH.

1_ FC Köln – Wikipedia

Screenshot von Wikipedia

 

Was ist bei den Fußballwetten auf den 1. FC Köln zu beachten?

Jedem Wetteinsatz sollte eine Analyse vorausgehen. Sie muss nicht sehr ausführlich sein, aber einige Daten sollte sich der Wetter schon ansehen. Was erfährt man, wenn man sich einige Statistiken des 1. FC Köln ansieht?

Fallen in der ersten Halbzeit keine Tore, gibt es häufig auch in der zweiten keinen Treffer

Ist das nicht eine interessante Erkenntnis? Daraus lässt sich für jeden sofort eine Wettstrategie herleiten:

 

Wettstrategie 1. FC Köln

Die Folge der oben erwähnten Erkenntnis ist, dass eine Partie des 1. FC Kölns gesucht wird. Dann wird gewartet, bis es nach der ersten Halbzeit noch 0:0 steht. Für die zweite Halbzeit wird dann eine Wette abgeschlossen, die besagt, dass in der zweiten Halbzeit keine Tore mehr geschossen werden. Das könnten folgende Wetten sein:

• unter 2,5 Tore
• Unentschieden
• keine weiteren Tore

Es kommt ein wenig auf das Wettangebot des Buchmachers an.

Wahl des Bookies

Wenn man einen Online-Buchmacher sucht, sollte man sich zuerst einen Überblick über die Wettanbieter im Internet verschaffen. Dafür kann man sich ruhig etwas Zeit nehmen. Oft entscheidet der erste Eindruck, ob man sich die Wettbörse näher ansehen möchte oder nicht. Schließlich sollte noch die die eine oder andere Rahmenbedingung gecheckt werden. Dazu gehören ein guter Support, eine zuverlässige Auszahlung und, bei Bedarf, ein hoher Neukundenbonus.

Die Geschichte des Clubs ab 2002

2002 stieg Köln in die 2. Bundesliga ab. In diese Spielzeit fiel auch der Bundesliga-Negativrekord des Clubs, als er exakt 1.034 Spielminuten ohne Torerfolg blieb. Wenngleich der Verein das DFB-Pokal-Halbfinale erreichte, blieb er in der Liga auf einem Abstiegsplatz. Im Jahr 2003 führte Friedhelm Funkel FC wieder zurück in die Erstklassigkeit, aber es folgte der erneute Abstieg. Funkel wurde daraufhin im Oktober entlassen. Nachfolger Marcel Koller legte mit der Eingliederung von Lukas Podolski sowie Lukas Sinkiewicz in den Profikader die Basis für den Wiederaufstieg. In der Spielzeit 2004/2005 stieg der FC souverän wieder auf, außerdem wurde ein neuer Zuschauerrekord für die Zweite Bundesliga aufgestellt. Zum Ende der Saison verließ Trainer Stevens den Club, sein Nachfolger wurde Uwe Rapolder, welcher aber schon im Dezember 2005 entlassen wurde. Anfang 2006 wurde der Schweizer Hanspeter Latour neuer Trainer. Auch unter ihm konnte man die Abstiegsplätze nicht hinter sich lassen. Latour wurde die Aufgabe übertragen, für 2006/2007 eine neue Mannschaft zu gestaltet, welche den Sprung in die Bundesliga schaffen könnte. Die Hinrunde der Saison 2006/2007 verschaffte dem 1. FC Köln zunächst nicht die erhoffte Ausgangsposition, weshalb Trainer Latour im November entlassen wurde. Nachfolger wurde Christoph Daum, welcher den Club schon von 1986 bis 1990 trainiert hatte. Aber auch mit ihm verlief die Rückrunde enttäuschend. Nach einer durchwachsenen Leistung schaffte man am vorletzten Spieltag 2007/2008 der Wiederaufstieg.

In der Spielzeit 2008/2009 verzeichnete der FC einen neuen Rekord an verkauften Dauerkarten und eine klar gesteigerte Zahl an Mitgliedern. In der Winterpause belegte man den elften Rang. In der Rückrunde ließ das Team ein wenig nach, aber zu keiner Zeit bestand unmittelbare Abstiegsgefahr. Am Ende der Saison fand sich der FC auf Rang 12 wieder, Trainer Daum gab zum Ende der Saison seinen Abschied bekannt. Zur Saison 2009/2010 kehrte Lukas Podolski zurück, Trainer wurde Zvonimir Soldo. Zum Ende der Spielzeit belegten die Domstädter den 13. Tabellenplatz.

Nach einem schlechten Start in die Saison 2010/2011 wurde Zvonimir Soldo im Oktober 2010 beurlaubt. Sein Nachfolger wurde Frank Schaefer. Am 5. Januar 2011 ernannte er Lukas Podolski zum Mannschaftskapitän. Am 19. April erklärte Schaefer, dass nur noch bis zum Saisonende zur Verfügung stehe. So trat er am 27. April 2011 zurück. Als Interimscoach wurde Volker Finke verpflichtet. Der FC rettete sich erst auf der Zielgeraden der Spielzeit.

Am 14. Mai 2011 nahm man den Norweger Ståle Solbakken als Cheftrainer unter Vertrag. Etwa ein Jahr später beurlaubte der Verein Solbakken und machte Frank Schaefer zu seinem Nachfolger. Der Club reagierte so auf die deutliche Niederlage sowie auf die erfolglose Rückrunde der Saison. Am 5. Mai 2012 stieg Köln zum fünften Mal ab. Einige Tage später verpflichtete man Holger Stanislawski als neuen Cheftrainer. Die Saison 2012/2013 wurde nicht mit dem sofortigen Wiederaufstieg beendet. Am 12. Juni wurde Peter Stöger als neuer Trainer vorgestellt. Die Kölner wurden Herbstmeister und Winterkönig. Mit einem Heimsieg am Ostermontag stand man vorzeitig als Aufsteiger fest.

Erfolge

• UEFA-Pokal-Finalist: (1) 1986
• Deutscher Meister: (3) 1962, 1964, 1978
• Vizemeister: (7) 1960, 1963, 1965, 1973, 1982, 1989, 1990
• DFB-Pokalsieger: (4) 1968, 1977, 1978, 1983
• Westdeutscher Meister: (7) 1912 (als Kölner BC 01), 1928 (als SpVgg Sülz 07), 1954, 1960, 1961, 1962, 1963
• Vizemeister: (3) 1953, 1958, 1959
• Westdeutscher Pokalsieger: (2) 1953, 1964

Die aktuell besten Fußballer des Clubs

Patrick Helmes: Nachdem Helmes zum Saisonbeginn 2013/2014 bei Wolfsburg keinen Einsatz in der 1. Bundesliga hatte und vier Partien mit der zweiten Mannschaft spielen musste, ging er zurück zum 1. FC Köln. Helmes unterzeichnete einen Dreijahresvertrag bis 2016. Am 7. Spieltag schoss er gegen Energie Cottbus in seinem ersten Spiel ein Tor. Mit zehn Toren sowie sechs Vorlagen in 23 Partien spielte er eine gute Saison für den FC. Am Saisonende 2013/2014 stieg er mit dem 1. FC Köln in die erste Fußball-Bundesliga auf.

Timo Horn startete seine Laufbahn beim SC Rondorf, eher er im Jahr 2002 in die Jugendabteilung des 1. FC Köln wechselte. In der Saison 2010/2011 gehörte Horn das erste Mal zum Kader der U-21 Mannschaft des 1. FC Köln. Dort absolvierte er am 23. August 2010 sein Debüt in der viertklassigen Regionalliga West. Zur Spielzeit 2011/2012 rückte er in den Profikader der Kölner auf. Dort war er zur Beginn der Saison im Team die Nummer drei. Ab der Rückrunde saß er bei den Bundesligaspielen auf der Ersatzbank und kam zu keinem Einsatz. Nach überragenden Leistungen Horns und dem Aufstieg Kölns am Saisonende 2013/2014 wurde er von den Anhängern des 1. FC Köln zum Spieler der Saison gewählt.

Jonas Hector wechselte Mitte 2010 zur U-21 des 1. FC Köln. Zwei Jahre später der Sprung in die Profimannschaft. Dort hatte der Mittelfeldspieler am 18. August 2012 sein Profidebüt. Sein erstes Zweitligaspiel spielte Hector am 3. Spieltag der Spielzeit 2012/2013. Sein erstes Tor für den Club schoss er am 4. November 2013. 2013 verlängerte Hector seinen Kontrakt beim 1. FC Köln bis 2016, im April 2014 wiederum bis 2018. Sein Bundesligadebüt gab er am 23. August 2014, sein erstes Bundesligator schoss er am 4. Oktober 2014.

Das Umfeld des Vereines

Der Geißbock „Hennes“ ist der Ziegenbock, der im Wappen des Vereins abgebildet ist. Der Ur-Geißbock Hennes I. wurde dem Club am 13. Februar 1950 als Karnevalsscherz geschenkt. Aus der Karnevalslaune wurde auf die Weise ein Maskottchen. Stirbt ein Geißbock, so heißt sein Nachfolger auch Hennes, die angefügte Ordnungszahl wird immer um eins erhöht. Seit 2008 amtiert Hennes VIII. Der Geißbock ist bei allen Heimspielen vor Ort.

Der 1. FC Köln gab Anfang August 2005 eine Anleihe aus. Das Volumen belief sich auf fünf Millionen Euro. Sie hatte eine Laufzeit von sechs Jahren und eine Stückelung von 100 €, dabei wurde sie jährlich zum 1. August mit fünf Prozent verzinst. Innerhalb der Zeichnungsfrist konnte das ganze Volumen platziert werden. Ein Börsenhandel war nicht vorgesehen. Jeder Anleger konnte die Anleihe als effektive Stücke kaufen, auch Depotverwahrung war möglich. Sechs Jahre nach Ausgabe wurde die Anleihe zurückgezahlt.
In der im August 2014 veröffentlichten Konzernbilanz der 1. FC Köln GmbH & Co. KGaA wies die Geschäftsführung zum Saisonende 2012/2013 ein konsolidiertes, nicht durch Vermögenswerte gedecktes Fremdkapital von etwa 11,0 Millionen Euro aus, wobei sich die Verbindlichkeiten auf 32,5 Millionen Euro beliefen. In jenem Geschäftsjahr erwirtschaftete man einen Jahresfehlbetrag in Höhe von circa 2,9 Millionen Euro.

August 2012 bietet die 1. FC Köln GmbH & Co. KGaA wieder eine Anleihe an, diesmal mit einer Laufzeit von fünf Jahren und wieder mit einer jährlichen Verzinsung von fünf Prozent. Das Emissionsvolumen soll maximal 10 Mio. € betragen. Eine Depotverwahrung ist möglich. Es können gerahmte effektive Stücke zu Nennwerten von 100 €, 1.000 € sowie 1.948 € gekauft werden.

 

Die Fans des 1.FC Köln – Leidgeprüft und treu

Seit seiner Gründung am 13. Februar 1948 sammelt der 1. Fußball-Club Köln Fans. Sie besitzen Fußballtrikots in den aktuellen Farben der Mannschaft und kommen zu den Spielen, ob im heimischen Stadion in Köln Müngersdorf, oder auswärts. Keine Strecke ist ihnen zu weit, sie wollen ihre Mannschaft siegen sehen. Schon damals, ganz am Anfang hatte Club-Gründer Franz Kremer herausgefordert: „Wollt ihr mit mir Deutscher Meister werden?“ „Jaaaaa!“ hatten die Spieler und Fans schon damals zurück gegrölt. Für Kremer und sie war der Traum Wirklichkeit geworden, ein frischer Aufwind wehte nach dem Ende eines schrecklichen Krieges in die Bevölkerung. Daten belegen dies wie folgt, der 1. FC Köln wurde

–   1962   Deutscher Meister

–   1964   Deutscher Meister

–   1968   Deutscher Pokalsieger

–   1977   Deutscher Pokalsieger

–   1978   Deutscher Meister und Deutscher Pokalsieger

–   1983   Deutscher Pokalsieger

Die Kölner spielten 35 Jahre lang in der höchsten deutschen Spielklasse.

 

Der Verein heute

2009 / 2010 endete für den 1. FC Köln die Bundesliga mit Platz 13.  In der laufenden Saison gelang es den Kölnern auf Platz 14 zu rücken. Der Norweger Stale Solbakken jedenfalls gibt sein Bestes. Er hatte Frank Schäfer und Volker Finke 2011 als Cheftrainer abgelöst. Nun hoffen alle auf das große Come Back. Günstige Fußballtrikots des 1.FC Köln jedenfalls sind Dauerbrenner. Die Fußballtrikots sind nach mehreren Jahren in Rot während der Saison 2011/2012 erstmalig wieder in Weiß erschienen und tragen neben dem 1. FC Köln Schriftzug ein Reebok Logo. Wahre Fans tragen sie und stehen zum Verein, in guten und schlechten Zeiten!

 

Mitgliedschaft

Obwohl in Zeiten der Turbulenz Proteste seitens der Fans laut zu hören sind, hat der FC mit etwa 55.600 Mitgliedern und 30750 Fans in 1352 Fan Clubs im Januar 2012 den höchsten Stand aller Zeiten erreicht, ein kleines Heer hat sich hinter den Spielern vom Rhein versammelt. Das zeigt einmal mehr, dass die Fans des 1.FC Köln zwar leidgeprüft aber treu sind.  Und langsam zeichnet sich etwas ab: Am 4.März endete das Bundesligaspiel gegen Hoffenheim mit  einem 1:1 unentschieden – ein wichtiger Punktgewinn nach der Talfahrt der letzten Wochen. Weiter so, Köln! Deine Fans stehen hinter Dir, gekleidet im weißen Fußballtrikot. Geißbock Hennes nickt dazu: „Jawohl!“.

 

Was ist in Zukunft vom 1. FC Köln zu erwarten?

Bei Köln hat man aus den Fehlern der Vergangenheit gelernt und wird einen erneuten Abstieg zu verhindern wissen. Zwar wird sich der Club eher in der unteren Tabellenhälfte wieder finden als in der oberen, aber der Klassenerhalt wird die nächsten Jahre mit großer Wahrscheinlichkeit gelingen.