Wetten auf die Premier League

Die Premier League ist für Sportwetten-Fans besonders attraktiv, denn die Spiele haben viel Action zu bieten. Im Gegensatz zum italienischen Fußball, der eher eine Defensiv-Strategie verfolgt, spielen die Profis in der höchsten englischen Liga vor allem auf Angriff ohne viel rumzutaktieren. Schnelles Umschalten von Abwehr auf Attacke und lange Pässe zur Überwinden des Mittelfelds zeichnen die Premier League aus. Deswegen gehört diese Liga zu den beliebtesten Tätigkeitsfeldern deutscher Sportwetter. premier league

Geschichte der Premier League

Seit den 80ern bekam der englische Fußball sehr viele negative Publicity, obwohl die Spieler nicht direkt etwas dafür konnten. Die Probleme kamen nämlich eher durch Probleme abseits des Spielfelds: Hooligans nutzten die Begegnungen für ihre Auseinandersetzungen. Das mündete 1985 in Brüssel beim Finale des Europacups der Landesmeister sogar in zahlreiche Todesfälle. Alle englischen Teams wurden daraufhin aus allen internationalen Veranstaltungen ausgeschlossen. Zu dieser Zeit verlor die englische Liga ihre Anziehungskraft. Die besten Spieler gingen nach Italien oder Spanien und die Finanzen der Vereine wurden immer schlechter. Auch der Zustand der Stadien wurde kritisiert. 1992 wurde die Premier League durch Abspaltung von der nationalen Football League gegründet. Seitdem ging es aufwärts, sie wurde wieder attraktiver für Zuschauer. 60 Prozent mehr Besucher kamen in die Stadien. premier league: chelsea logo1992 gab es lediglich elf Ausländer in der Liga, heutzutage kommen fast die Hälfte aus dem Ausland. 1999 ließ der FC Chelsea London sogar eine Mannschaft komplett aus Immigranten bestehend spielen. 2005 benannte der FC Arsenal London 16 Spieler für eine Begegnung mit Crystal Palace, von denen nicht ein Brite war. Bei der WM 2002 spielten 101 Männer mit, die alle in der Premier League als Profis aktiv waren. Die Liga gilt als die reichste weltweit. Unter den internationalen Top 20 Clubs sind sieben englische Vereine. Seit der Gründung 1992 haben es nur sieben Mannschaften geschafft, diesen Zeitraum ohne premier league: arsenalAbstieg zu überdauern. Bisher haben insgesamt 45 Mannschaften in der Premier League ihr Glück versucht. Der Rekordmeister heißt Manchester United mit 13 Titeln. Dahinter sind weit abgeschlagen FC Chelsea London und der FC Arsenal London mit je drei Meisterschaften. Einmal wurden Manchester City und die Blackburn Rovers Meister. Interessanterweise gelang es noch nie einem Team mit einem englischen Trainer den Titel zu holen. Die meisten Meisterschaften gewann der Schotte Sir Alex Ferguson mit Manchester United. 2011 stieg mit Swansea City zum ersten Mal ein walisischer Club den Aufstieg in die Liga. Der nächste Verein, der das schaffte, war dieses Jahr Cardiff City, so dass jetzt zwei Mannschaften aus Wales in der Premier League spielen. Teams aus Schottland sind bisher nicht vertreten, obwohl das seit ein paar Jahren in der Diskussion ist.  

Englische Clubs sind Wirtschaftsunternehmen

Voraussetzung für sportlichen Erfolg ist es, dass auch die Finanzen stimmen. Seit der Gründung 1992 haben sich viele Vereine erfolgreich eine finanzielle Basis erarbeitet. Wie in Deutschland auch sind die Clubs Wirtschaftsunternehmen. Einige sind sogar an der Börse. So wird der Abstand zwischen den Star-Vereinen und den Teams aus den niedrigeren Ligen immer größer. Auch die Premier League selbst tritt wie ein Unternehmen auf und betreibt viel Marketing. Schon seit der Gründung gibt es offizielle Namens-Sponsoren. Früher war es Carling, seit 2004 heißt die Liga offiziell „Barclays Premier League“. Marketing betreibt die Liga vor allem auch in Asien. Jährlich reisen mehrere Teams dort hin als Vorbereitung auf die Saison. Sie tragen dort Turniere aus und messen sich mit den dortigen Vereinen. Sportlich mögen diese Veranstaltungen fragwürdig sein, aber finanziell ist es ein gutes Geschäft. Als große Wirtschaftsunternehmen sind die Clubs auch für Investoren aus dem Ausland interessant geworden. Das war zwar anfangs in England nicht so gern gesehen, aber mittlerweile ist das akzeptiert. Einer der Investoren ist Mohamed Al-Fayed, der Vater von Dodi Al-Fayed, der wiederum der Liebhaber von Prinzessin Diana war und mit ihr zusammen im Auto umkam. Mohamed Al-Fayed übernahm 1997 den damaligen Drittligisten FC Fulham, der heute einen Stammplatz in der Premier League hat. Zu den bekanntesten Club-Eigentümern gehört auch der russische Oligarch Roman Abramowitsch, der den FC Chelsea London besitzt. Und Bet365-Inhaber Peter Coates ist der Eigner von Stocke City.  

Tipps für Wetten auf die Premier League

Die Quoten für die Premier League sind bei vielen Buchmachern sehr gut. Aufgrund der Popularität der Wetten können die Anbieter teils einen Auszahlungsschlüssel von 96 Prozent offerieren. Auch für Heimsiege von Favoriten gibt es meist noch Quoten von mehr als 1,2. Für Auswärts-Siege werden Quoten von 1,6 oder mehr angesetzt. Bei gleichwertigen Mannschaften gibt es üblicherweise Quoten von mehr als 2,0 für alle drei Wettmöglichkeiten. Wenn man bedenkt, dass der Meister von 2012/2013 Manchester United 16 seiner 19 Heimspiele gewonnen hat und Manchester City ein Jahr vorher sogar 18 von 19 Begegnungen für sich entschied, ermöglichen die Favoritenquoten der Premier League gute Gewinne. Spiele in der Premier League mit favorisierten Teams sind auch gut für Live-Wetten geeignet. Es kommt nämlich relativ häufig vor, dass die Favoriten noch in den letzten Paar Minuten das Siegtor schießen oder das Spiel nochmal umdrehen. Somit sind für solche Situationen mit etwas Glück hohe Quoten zu bekommen. Weil der britische Fußball sehr offensiv ist, gibt es vor allem für Über-/Unter-Torwetten gute Chancen. Im Durchschnitt hat jede Mannschaft in der Saison pro Spiel 1,4 Tore gemacht. Nur der Absteiger Queens Park Rangers schoss 2013 weniger als ein Tor pro Spiel. Deswegen ist es sehr gewinnbringend zu wetten: „Beide Teams schießen ein Tor“. Aufgrund der offensiven Spielweise in der Premier League gibt es auch bei fast jeder Begegnung zahlreiche Eckbälle. Auch hier kann mit attraktiven Quoten gerechnet werden. Englands Fußball ist außerdem sehr körperlich und gilt als etwas ruppig. Deswegen könnte man auf die Idee kommen, auf viele rote und gelbe Karten zu wetten. Allerdings geht es in der Premier League doch meist recht fair zu – auch als feine englische Art bekannt. Insofern kommt es darauf an, welche Quoten man bekommt. Außerdem pfeifen die britischen Schiris nicht immer alles, eben weil sie davon ausgehen, dass ein gewisser Körpereinsatz einfach zum Fußball gehört.

Verdacht auf Spielmanipulationen in der Premier League

Wie schon erwähnt, gilt im Mutterland des Fußballs das Spiel als fair. Dennoch gab es auch hier schon zumindest ein paar Verdachtsfälle von Manipulationen. So geriet 2012 der Vater von Wayne Rooney, dem Topspieler von Manchester United, unter den Verdacht, in Spiel-Schiebungen verwickelt zu sein. Die Polizei verhaftete ihn. Es ging dabei vor allem um Spiele des FC Motherwell in der schottischen Liga. Der Verdacht wurde dann aber entkräftet. Der norwegische Ex-Kapitän des FC Southampton, Claus Lundekvam, gab hingegen selbst zu, dass er regelmäßig auf Ereignisse in eigenen Spielen gewettet habe, beispielsweise den ersten Eckball, den ersten Einwurf und gelbe oder rote Karten. In einem Interview sagte er, dass dies, obwohl verboten, in der Premier League allgemein üblich sei. Er habe damit auch viel Geld verdient. Er und andere Spieler hätten aber nie auf Ergebnisse gewettet, denn das mache man als Profisportler nicht. Aber auch dass involvierte Spieler auf so etwas wie einen Eckball setzen, was sie selbst beeinflussen können, werden Sportwetter nicht gerne hören. Wenn beide Torwarte einer Begegnung auf den ersten Eckball setzen, gleicht sich das zwar aus. Ansonsten könnten Absprachen aber schon den Wettmarkt beeinflussen und verfälschen. Insofern sollten Kunden diese Sonderwetten vermeiden, wenn Zweifel bestehen, ob die Spieler immer noch solche Praktiken verfolgen.

Premier League auf Wikipedia

Premier league wikipedia  

Buchmacher für Wetten bei der Premier League

Im Folgenden sollen einige empfehlenswerte Buchmacher vorgestellt werden, die Wetten bei der Premier League anbieten.

Bet365:

bet365 - premier leagueDer britische Buchmacher Bet365 gilt vielen Kunden als eine Art Messlatte für andere Bookies, denn das Wettangebot ist riesig. In den höchsten Ligen sind bis zu 200 Spezialwetten pro Spiel zu finden. Es gibt kaum ein erhebliches oder auch unerhebliches Ereignis, für das es von Bet365 keine Quoten gibt. Das gilt auch für den Amateur-Fußball. Auch für Live-Wetten in der Premier League ist die Auswahl fast unschlagbar. Der Buchmacher sponsert den Club Stoke City. Der Inhaber des Familienunternehmens Bet365 ist gleichzeitig auch Präsident des Vereins. Der Wettanbieter ist außerdem das siebtgrößte Unternehmen im United Kingdom.
 
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Bet-at-home:

bet-at-home premier leagueDas ursprünglich österreichische Unternehmen Bet-at-Home hat mittlerweile seinen Sitz in Malta. Das Wettangebot für die Premier League kann zwar nicht ganz mit dem britischen Anbieter Bet365 mithalten, dafür sind die circa 60 Spezialwetten in der Fußball Champions League aber nicht schlecht. Bei Bet-at-Home gibt es eine 50-Prozent-Prämie auf die erste Einzahlung, maximale Höhe 100 Euro. Um das zu erreichen, muss der Kunde also 200 Euro einzahlen. Damit wären dann insgesamt 300 Euro auf dem Wettkonto. Die Bonusbedingungen schreiben vor, dass der Kunde den Betrag viermal umsetzen muss, und zwar bei Mindestquoten von 1,7. Der Kunde hat bei dabei 90 Tage Zeit, die Bedingungen zu erfüllen.
 
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Betsson:

betsson - premier leagueAuch Betsson ist in Malta ansässig. Das Wettangebot ist bei dem Buchmacher gut, es gibt viel Auswahl. Es gibt zwar einen deutschsprachigen Support, allerdings nur zu den Haupt-Geschäftszeiten zwischen 10 und 22 Uhr. Außerhalb dieser Zeiten muss mit Englisch sprechendem Kundendienst Vorlieb genommen werden. Unter den Kontaktmöglichkeiten sind eine kostenlose 0800er-Hotline, Live-Chat und E-Mail. Seit dem 1. Juli 2012 gibt es eine gravierende Änderung für Online-Buchmacher, denn seit diesem Zeitpunkt muss eigentlich eine 5-Prozent-Abgabe an das deutsche Finanzamt abgeführt werden. Hier heißt es: Vorteil Betsson. Der Buchmacher berechnet nämlich dem Kunden im Gegensatz zu Bet365 und Bet-at-Home trotz Gesetz keine Wettsteuer.
 
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