Favoriten-Strategien – Wettsystem und Strategien für Fußball Wetten

Zuletzt aktualisiert: 14.10.2018

Bei dieser Strategie wird schon am Namen deutlich, worum es geht. Hier setzt der Sportwettenfreund insbesondere auf die Favoriten von Partien. Es gibt verschiedene Wettstrategien, die aber nicht unbedingt aufgehen. Wettteilnehmer müssen bestimmte Voraussetzungen mitbringen, um dauerhaft erfolgreich zu sein. Sind diese Vorgaben vorhanden, ist das System, nach dem gewettet wird, noch lange nicht gut. Einige Wettstrategien beruhen auf logischen, mathematischen Überlegungen und Formeln, andere auf Erfahrung und Sportwissen und wieder andere auf reiner Intuition, Einbildung oder vermeintlichen logischen Abfolgen. Von den Sportwettern hat oft jeder sein eigenes System, nach dem er wettet und von dem er sagen würde, es sei eine „Strategie“. Häufig sind diese Wettstrategien nicht als funktionierend anzusehen.

Bei einer funktionieren Wettstrategie geht es weder darum, mehr Wetten zu gewinnen als zu verlieren, noch darum, schnell reich zu werden oder niemals eine Wette zu verlieren, sondern schlicht darum, am Ende mehr Geld zu gewinnen als zu verlieren. Es gibt Systeme, bei denen mehr Wetten verloren als gewonnen werden und dennoch steigt man am Schluss mit einem Plus aus. Wichtig ist nämlich stets die Quote, zu welcher die Wetten gewonnen werden.

Im Gewinn liegt der Irrtum

Hier irren viele Sportwetter: Sie meinen, ihre Strategien seien sehr gut, weil sie mehr Tipps gewinnen als verlieren. In der Realität heißt das gar nichts, insbesondere wenn man sich eben die Strategie des Bewettens der Favoritensiege vornimmt. Falls viermal der zu Quote 1,20 bewettete Favorit siegt und lediglich jedes fünfte Mal das Spiel im Remis oder mit dem Sieg der anderen Mannschaft endet bedeutet das nämlich schon einen Verlust von 20 %!

Zum Beispiel:
100,- Euro bringen bei einer Quote von 1,20 einen Gewinn von 20 Euro. Werden vier dieser Tipps gewonnen und einer verloren, liegt der Bruttoertrag bei 80,- Euro, der Verlust aus der einen verlorenen Wette aber bei 100,- Euro. Unter dem Strich stehen somit 20 Euro Verlust! Dagegen genügt ein Gewinn aus fünf Tipps bei einer Quote von 5,20, um trotz vier Verlusten noch 20,- Euro Ertrag absichern zu können. Bei Strategien ist es folglich unwichtig, wie viele Tipps man gewinnt oder verliert, es kommt auf die Quoten an, zu denen man gewinnt. Gute Wettstrategien haben stets etwas mit Mathematik, Budget und Disziplin zu tun – etwas, was viele Freizeit-Sportwetter nicht immer haben.

Vor- und Nachteile der Favoritenwette

Die immer gleich hohe Zahl der abgegebenen Favoritentipps lässt sich zunächst auf das normalerweise hohe Renommee der favorisierten Kontrahenten zurückführen. Mannschaften wie der FC Bayern München, Juventus Turin oder der FC Barcelona und Sportler wie Rafael Nadal haben wegen ihrer Erfolge in der jeweiligen Sportart einen hohen Beliebtheitsgrad.

Wetten auf Favorit - Favoriten-Strategie für Sportwetten mit Rafael Nadal

Auf Favorit Rafael Nadal beim Tennis gewettet?

Viel mehr Wettbegeisterte setzen aber systematisch auf Favoriten, da so das Verlustrisiko minimiert wird. Wird zum Beispiel, wie bereits beschrieben, auf einen Heimsieg des FC Bayern gesetzt, wird schnell klar, wieso: der deutsche Rekordmeister gewinnt bei den Auftritten in der heimischen Allianz Arena in den meisten Fällen. Trotz der geringen Quote lassen sich so ziemlich sichere Geldgewinne einfahren. Da die Faktoren der jeweiligen Quotierungen nach Multiplikation rasant für eine interessante Gesamtquote sorgen, sind wegen der geschickten Integration von Favoritentipps in Kombi- oder Systemwetten im Gewinnfall noch deutlich höhere Gewinne realisierbar. Schlussendlich können Wetten auf Favoritensiege jedoch ebenso dazu dienen, andere Tipps abzusichern. Liegt der Blickpunkt zum Beispiel auf einer aussichtsreichen Außenseiterwette, kann der absehbare Verlust des Einsatzes auf den Nicht-Favoriten mit einer anderen Platzierung auf ein paar Siegfavoriten in den meisten Fällen wieder ausgeglichen werden.

All den tollen Aussichten zum Trotz, birgt der Favoritentipp jedoch einige Risiken. Der Fakt, dass ein großer Teil der Wettteilnehmer auf Favoritensiege setzt, machen sich in jedem Fall auch die Wettanbieter zu Nutze. Mehr noch, für sie sind Favoritentipps die größte Geldquelle: Wegen der interessanten Quotierungen werden von den Wettern sehr große Einsätze auf wahrscheinliche Sieger gesetzt. Weil es im Sport jedoch mit attraktiver Regelmäßigkeit große Überraschungen gibt, haben in diesem Falle die Bookies diese Großzahl an hohen Einsätzen einverleibt. Um bei den genannten Beispielen zu verbleiben, gibt es für sie folglich nichts Besseres als eine Bayern-Heimniederlage oder die Sandplatzpleite von Rafael Nadal.

Für Wettbegeisterte heißt das, hier immer mit Vorsicht zu sehen, dass eine niedrige Quotierung nicht grundsätzlich mit einer großen Siegwahrscheinlichkeit einhergeht. So basieren erfolgversprechende Quoten oft mehr auf dem Renommee oder dem Heimvorteil eines Gegners als auf seiner wirklichen Leistungsstärke. Als Grundregel kann folglich gesagt werden, dass die realistische Wahrscheinlichkeit eines Sieges des Favoriten häufig geringer ist als die Quotierungen der Bookies aussagen.

Welche Sportarten sind für die Favoritenwette geeignet?

Die größten Aussichten auf Erfolg bei Favoritentipps haben vor allem die Sportarten Fußball und Tennis. Dort gibt es nämlich die größte Lücke zwischen dem Leistungsniveau der Weltspitze und dem der Gegner. Während zum Beispiel im Fußball Mannschaften wie Real Madrid, der FC Barcelona, Manchester City oder der FC Bayern München auf nationaler und teilweise auch internationaler Ebene fast ohne Konkurrenz vorne stehen, gibt es bei den Tenniswetten sowohl bei Damen- als auch bei Herrenturnieren mehrere Sportler, welche die Siege unter sich aufteilen.

Strategie 1: Setzen auf Favoriten

Hier beschreibt schon der Name der Strategie das Handeln. Es wird einfach auf den Favoriten gesetzt, dessen Wettquote natürlich niedrig daherkommt. Hierbei konzentrieren sich Sportwetter insbesondere auf die vermeintlich „großen“ Ligen wie zum Beispiel die Englische Premier League. Hierbei liegt der Fokus dann wiederum auf den „Großen“ Teams, also Manchester United, FC Chelsea, Manchester City oder FC Arsenal – wenngleich beispielsweise die Saison 2013/2014 durchaus gelehrt hat, dass nicht alleine der Name der jeweiligen Spitzenmannschaft von Bedeutung ist, sondern auch die Form und Verfassung. Bei „kleineren“ Ligen mit 16 oder nur 12 Mannschaften sollte der Favorit Platz 1 oder 2 in der Tabelle belegen. Hier eignen sich beispielsweise aus dem deutschsprachigen Raum insbesondere der FC Basel aus der Schweiz oder Red Bull Salzburg aus Österreich. Die Mannschaft muss zudem in Topform sein, also man sollte darauf achten, dass die letzten vier Spiele gewonnen wurden. Falls sich mehrere solcher Favoriten finden lassen, dann sollte derjenige mit der höchsten Quote gewählt werden.

Bei dieser Wett-Taktik empfiehlt es sich, durchschnittlich 10 Prozent des Budgets pro Einzelwette zu setzen. Wer mit 400 Euro gesamtem Spielkapital anfängt, durchschnittlich 40 Euro pro Einzelwette setzt, und das ein halbes Jahr lang konsequent anwendet, kann innerhalb dieser Zeit 1.000 bis 1.500 Euro locker einfahren. Damit wäre ein Urlaub finanziert. Natürlich muss man im Gegenzug immer mit Verlusten rechnen.

Strategie 2: Wetten gegen die Favoriten

Dann gibt es noch das Setzen gegen die Favoriten. Die Spitzenteams erhalten oft „ungünstige“ Quoten, weil die meisten Spieler auf sie setzen. Deshalb sind die Ertragsmöglichkeiten beim Setzen auf die Gegenmannschaft viel interessanter. Es lohnt sich dann, auf den Kontrahenten zu wetten, wenn beispielsweise das in der Tabelle klar besser platzierte Team zuletzt schwach unterwegs war. Es fällt oft sehr schwer zu erkennen, ob ein Spiel sicher ist oder nicht. Dazu gehört viel Erfahrung und Gespür.

Hier bieten sich Beispiele aus der Saison 2014/2015 an. Beispielsweise trafen hier im September 2014 die Mannschaften von Leicester City und Manchester United aufeinander. Der klare Favorit für die Buchmacher war der Rekordmeister, der beim Wiederaufsteiger zu Gast war. Doch wer dieses Match vorab genau analysiert hat, der konnte sich zu einem genau gegenteiligen Tipp durchringen. Denn die Red Devils waren vor diesem Spiel doch ein gutes Stück von ihrer Form früherer Tage entfernt, dagegen konnte der Aufsteiger im frühen Saisonverlauf ordentlich aufspielen. Insofern haben sich analysierende Wettfreunde für die starke Quote von bis zu 6.00 – je nach Buchmacher – für einen Sieg von Leicester City entschieden, vielleicht gepaart mit einem zweiten Tipp auf ein Remis, der mit bis zu 4,20 quotiert war. Sie lagen damit zwar gegen den Trend, auf die Gäste zu setzen, für die ein Erfolg „nur“ bis zu 1,8 einbrachte. Doch bei dem Endergebnis von 5:3 für Leicester City lohnte sich dieses Wetten gegen den Favoriten allemal. Übrigens freuten sich zur gleichen Zeit die Sportwetter, die auf einen Erfolg von Außenseiter West Bromwich Albion bei Tottenham Hotspur, dem vermeintlichen Favoriten, gesetzt haben. Hier gab es nämlich eine Quote von bis zu 7,40 beim Setzen gegen das vermeintliche von den Bookies erwartete Gewinnerteam!

Fazit der Favoriten-Strategie

Bei der Favoriten-Strategie gibt es eigentlich nur zwei Strategien: Auf oder gegen den Favoriten zu wetten. Wichtig bei Wettstrategien ist es, dass am Ende mehr Geld auf dem Konto ist als vorher. So gibt es Systeme, die mit Gewinnen locken, aber unter dem Strich wird kein Profit realisiert. Es macht also Sinn, immer einen Überblick über alle Einsätze zu behalten und immer wieder zu analysieren, ob alles läuft, wie es geplant ist. Nur so kann am Ende eine Bilanz gezogen werden und falls etwas geändert werden muss, kann nur dann präzise gesagt werden, woran es scheitert. Im entgegengesetzten Fall kann der Sportwetter bei einem guten Lauf analysieren, was genau so gut läuft und die Wetten, die wirklich Gewinne bringen, weiter ausbauen. Schließlich geht es immer darum, den Profit weiter zu vergrößern. Wichtig ist es hierfür, einen geeigneten und zuverlässigen Wettanbieter an der Hand zu haben. Äußerst empfehlenswert ist zum Bespiel der junge Buchmacher Wetten.com, der allen Neukunden einen großzügigen Willkommensbonus von bis zu 160 Euro bietet.

Am Sinnvollsten ist es, bei Wetten einen guten Mittelweg zwischen geringem Risiko und attraktiven Quoten zu wählen. Erst nach Gewinn oder Verlust wird der Tipper wissen, was die richtige Option war. Läuft es gut, sollte man nichts verändern. Läuft es schlecht, ist eine schnelle Reaktion gefragt. Nur wenn die Möglichkeit vorhanden ist, alles möglichst genau zu analysieren, ist der richtige Weg eingeschlagen. Somit verhält sich dies wie in einem guten Unternehmen. Ohne das Controlling kann keine Aussage getroffen werden, wie es um die Stärken und Schwächen bestellt ist, insbesondere wenn es um den Bereich der Finanzen geht. Also gilt auch für jeden professionelleren Wetter, dass gewisse mathematische Fähigkeiten vorhanden sein sollten, um die Lage einschätzen zu können. Sind diese jedoch vorhanden, wird das Unternehmen „Wetten“ gelingen.

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