Fußballwetten auf Unentschieden – macht das überhaupt Sinn?

Selbst wenn statistisch gesehen ungefähr jedes dritte Spiel mit einem Unentschieden endet, ist es nicht einfach, die Vorhersage für ein Remis zu treffen. Der Großteil der Sportwetter setzt deshalb nur selten auf ein Unentschieden, sondern platziert seine Wetten viel eher auf einen Heimerfolg oder einen Triumph des Auswärtsteams. Auch wenn die Quoten für einen ausgeglichenen Spielausgang in der Regel einen erstklassigen Gewinn nach sich ziehen, da die Wettquoten im normalen Falle bei über 3,0 liegen, wird das Unentschieden doch von vielen Wettfreunden vermieden. Warum eigentlich? fußballwetten auf unentschieden

Strategien für Remis-Wetten lassen hoffen

Der Blick in die Statistik zeigt auf, dass jede Mannschaft im Verlaufe einer Spielzeit mehrere Male Remis spielt. Professionelle Wetter haben sich diesen logischen mathematischen Fakt zu Eigen gemacht und erkannt, dass es spannende Möglichkeiten für Unentschieden-Wetten gibt. Natürlich bürgen diese Risiken, allerdings sind sie auf der anderen Seite auch äußerst verlockend.

Ein Beispiel: Unentschieden-Strategie mit immer größeren Einsätzen

In diesem Exempel wird von der Quote 3,0 ausgegangen für ein Unentschieden. Dabei wird konsequent auf alle Begegnungen eines Teams gesetzt. Sollte eine Wette verloren gehen, wird das Geld für die folgende Partie so erhöht, dass schließlich trotzdem ein Gewinn übrig bleibt.
 
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Enden von fünf Partien eines Clubs das zweite und das fünfte tatsächlich mit einem Unentschieden, liest sich die Bilanz wie folgt: • Spiel 1: Einsatz 10 Euro – verloren / Gesamtbilanz: - 10 Euro • Spiel 2: Einsatz 20 Euro – Netto-Gewinn 40 Euro / Gesamtbilanz: + 30 Euro • Spiel 3: Einsatz 10 Euro – verloren / Gesamtbilanz: + 20 Euro • Spiel 4: Einsatz 20 Euro – verloren / Gesamtbilanz: 0 • Spiel 5: Einsatz 30 Euro – Netto-Gewinn 60 Euro / Gesamtbilanz: + 60 Euro Wie dieses Beispiel klar aufzeigt, wird bei der Remis-Strategie Woche für Woche auf ein Unentschieden einer Mannschaft gesetzt. Ist die Wette beim ersten Mal verloren, wird der Geldeinsatz vor dem nächsten Spiel erhöht, damit neben dem erhofften Gewinn auch noch die zuvor eingefahrenen Verluste wieder eingeholt werden. Diese Vergrößerung des Wetteinsatzes wird solange fortgesetzt, bis es schließlich zu einem Remis kommt. Danach wird der Einsatz zurück auf den Wert der ersten Wette gesetzt und die Staffelung kann von vorne starten, bis mit dem nächsten Unentschieden wieder ein Profit in das Benutzerkonto fließt.

Sicherheit ist etwas Anderes

Diese vorgestellte Unentschieden-Strategie setzt folglich auf die Tatsache, dass jedes Team irgendwann einmal eine Partie mit einem Remis beendet: So kommt es in kaum einer Liga nicht vor, dass ein Team eine Saison ohne Remis beendet. Weil es - der konsequenten Erhöhung der Gelder für den Erfolg der Strategie sei Dank - aber absolut unwichtig ist, ob sich eine Mannschaft oft oder selten mit einem Unentschieden zufrieden gibt, wird das Wetten auf Unentschieden von ihren Liebhabern mit Vorliebe als ein absolut sicheres System verkauft: Immerhin sorgt hier auch ein Remis nach einer längeren Phase von Gewinn und Verlust dafür, dass die Bilanz in einem Augenblick schwarze Zahlen aufzeigt.

Warum Wetten auf Remis?

Wahrscheinlich stellt sich der eine oder andere Leser nun die Frage, weshalb sich die beschriebene Strategie nur auf das Wetten auf Remis beschränkt – genauso gut könnte doch mit gleicher Konsequenz auf Siege oder Niederlagen eines Teams gesetzt werden. Der Knackpunkt ist, dass ein Unentschieden von den Wettbörsen mit immer gleich hohen wie zuverlässigen Quotierungen versehen wird: Als Norm kann auf jeden Fall davon ausgegangen werden, dass ein ausgeglichener Spielausgang – völlig unabhängig von den spielenden Teams – eine Quote von mindestens 3,0 einbringt. Diese Tatsache verhält sich natürlich bei Siegen für ein Team ganz anders, liegt hier doch kein sicherer Durchschnitt von mindestens 3,0 vor. Insbesondere bei Heimsiegen stellen Wettquoten von 1,5 keine Seltenheit dar. Dies reicht schon dafür aus, dass es kaum möglich ist, hier nach dem zuvor aufgeführten Muster erfolgreich zu sein.

Was es zu beachten gilt bei der Remis-Strategie

Die aufgezeigte Strategie dürfte vor allem Roulette-Fans aufhorchen lassen: Denn tatsächlich sind die Ähnlichkeiten der Remis-Strategie und des Martingale-Systems nicht zu leugnen. Bei beiden Strategien wird der Erwartung gefolgt, dass jeweils der nächste Versuch die Wahrscheinlichkeit auf einen Erfolg steigen lässt. In der Praxis aber stoßen beide Systeme immer wieder an Grenzen. So ist es halt leider keine Ausnahme, dass ein Remis einmal sehr lange nicht vorkommt. Nach vielen Erhöhungen des Geldeinsatzes ist das Budget aufgebraucht – bei einem Wetter früher, beim anderen wiederum später. So kann eine Pechsträhne zu einem Totalverlust des Wettbudgets führen, da die Strategie wegen des verwetteten Vermögens nicht weiter verfolgt werden kann. Wie jedes System, welches auf einer konsequenten Steigerung des Wetteinsatzes basiert, ist das Wetten auf Remis auf jeden Fall nur mit der Gewissheit zu genießen, dass ein ausreichendes Budget zur Verfügung steht. Im Verhältnis zum bereits angesprochenen Martingale-System kommt die Remis-Strategie lediglich beim ersten Anschein als ein wenig risikoärmer daher: Auch hier muss früher oder später verdoppelt werden, um nach längeren Phasen, ohne eingetretenes Remis noch Gewinne zu machen. Wichtig ist es auch, gewisse Vereine auszuklammern. So sollte die Strategie keinesfalls bei Teams angewandt werden, die durchschnittlich nur wenige Remis einfahren wie zum Beispiel der FC Bayern München, Real Madrid oder der FC Barcelona. Zudem sollte vor allem auf Teams aus Ligen gesetzt werden, in denen von Hause aus viele Remis vorkommen, wie zum Beispiel in der englischen Premier League.

Martingale-Spiel

Als Martingale-Spiel oder auch Martingale nennt man seit dem 18. Jahrhundert eine Strategie im Glücksspiel wie Roulette oder Blackjack, bei der die Einsätze im Fall einer Niederlage erhöht werden. In der Regel wird hier mit der Verdoppelung gearbeitet. Die simpelste Art der Martingale nennt sich Martingale classique. Hier wird der Einsatz verdoppelt, wenn es nicht zu einem Gewinn kam. Verdeutlicht wird dies am Beispiel Roulette: Der Spieler startet mit einem Geldeinsatz von 1 Euro auf Rot. Verliert er, so setzt er beim nächsten Mal 2 Euro. Kommt es erneut zum Verlust, wird bei der kommenden Ausspielung auf 4 Euro erhöht. So setzt er sein Spiel am Roulettetisch fort. Bei einem möglichen Gewinn sind alle Verluste wieder ausgeglichen und der Teilnehmer gewinnt letztendlich den Ersteinsatz – also 1 Euro. Dann beginnt das Spiel wieder von vorne mit dem Starteinsatz, der bei einem Verlust gegebenenfalls wieder jeweils verdoppelt wird bis zum möglichen Gewinn. In der Praxis jedoch endet dieses System für die Spieler mit dem Bankrott. Viele Spieler wollen davon jedoch nichts wissen und versuchen immer und immer wieder, mit dem Martingale Gewinne einzustreichen. Die meisten Menschen sehen nicht, dass ein konstantes Verzweifachen spätestens bei Erreichen des Höchsteinsatzes, welchen die Spielbank festlegt, nicht mehr machbar ist. Doch bevor dieser Höchstbetrag erreicht ist, ist häufig sogar das Geld auf dem Spielerkonto aufgebraucht.

Wetten auf Unentschieden: Weitere Nachteile

Dass viele professionelle Wetter dem ständigen Platzieren von Tipps auf Remis gegenüber doch eher negativ eingestellt sind, ist aber nur teilweise mit dem genannten vorhandene Risiko zu begründen: Schließlich muss hier auch erwähnt werden, dass das System recht unrentabel ist. So hat die von Anfang an geplante Steigerung der Geldeinsätze das Ergebnis, dass die erste Wette sehr niedrig sein muss – entsprechend gering fallen in der Folge auch die möglichen Profite aus. Schon im genannten Beispiel waren schon fünf Spieltage im Fußball notwendig, um einen Gewinn von nur 60 Euro zu erwirtschaften: Für Menschen, die mit Sportwetten wirklich Geld verdienen möchte, einfach zu wenig.

Vorteile: Tippen auf Unentschieden

Der wichtigste Vorteil des Systems wurde schon ausführlich beschrieben: Im Prinzip sind beim Wetten auf Unterscheiden durchaus Gewinne möglich. Außerdem ist es praktisch, dass es für die Umsetzung der Strategie keiner Vorkenntnisse bedarf. Befassen sich die Sportwetter vor dem Einsatz des eigenen Kapitals mit vielen Statistiken und Tabellen und lesen sich zum Thema mit dem Ziel ein, sich ein möglichst genaues Wissen über die Möglichkeiten eines Teams zu anzueignen, kann bei diesem System alles an Wissen als unnötig beschrieben werden. Diese Tatsache führt im Umkehrschluss aber auch zu dem Resultat, dass dem Platzieren von Wetten auf Sportereignisse ein wichtiger Anreiz verloren geht. Schließlich liegt doch ein Reiz der Sportwetten vor allem darin, zu den Wettanbietern zu gehen, um das eigene Wissen in den Vordergrund zu stellen. Optimal ist es dabei, wenn sich die Tipper einen zuverlässigen und vertrauenswürdigen Buchmacher wie Wetten.com suchen, der ein ansprechendes und sicheres Portfolio bieten kann.

Fazit der Fussballwetten Strategie

Wetten auf Unentschieden ist für Anfänger geeignet, weil sie nicht erst Wissen sammeln müssen, um risikoarm Geld beim Fußball zu gewinnen. Das ist der große Vorteil der Strategie. Doch es gibt - wie bei jedem System - auch Nachteile. So benötigt der Wettfreund auch für kleinere Erfolge ein großes Budget, damit auch längere Serien von Remis-armen Matches abgedeckt werden können. Auch wenn der Profit unter dem Strich von der Höhe her doch eher mau ausfällt, so steht doch immerhin ein Profit. Bei anderen Systemen, die der Martingale-Strategie nicht ähnlich sind, gewinnt oder verliert der Sportwetter. Im Casino, zum Beispiel beim Roulette oder Poker, geht das Martingale-Spiel am Ende niemals auf. Auch wenn es eine Zeit funktioniert, wird irgendwann eine Grenze in Form des Höchsteinsatzes oder des Betrages auf dem Spielerkonto erschöpft. Die Annahme, mit jedem Einsatz erhöht sich die Wahrscheinlichkeit eines Gewinns, ist falsch. Wen nun das Fieber gepackt hat, sollte Wetten auf Unentschieden unbedingt ausprobieren. Berechnungen über einen geeigneten Starteinsatz, die mögliche Menge an Einsätzen nach Verlusten und das nötige Budgets sollten im Vorfeld aber auf jeden Fall erfolgen. Wichtig ist es, zu akzeptieren, dass aber im schlimmsten Fall das komplette geringe Startbudget aufgebraucht ist. Auf keinen Fall ist eine weitere Einzahlung zu empfehlen, die hoch genug ist, um noch einmal zu verdoppeln. Überhaupt sollte auf das Konto bei einem Wettanbieter nur Geld eingezahlt werden, auf das grundsätzlich verzichtet werden kann. Schließlich sollte immer im Hinterkopf bleiben, dass ein Totalverlust drohen kann.
 
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