Gibt es einen Jugendschutz für Sportwetten?

Sportwetten sind einer der beliebtesten Glücksspielvarianten, mit denen viele Spieler Geld verdienen wollen. Andere Sportwetter wiederum genießen einfach das besondere Spielerlebnis, was jederzeit einen bleibenden Eindruck hinterlassen kann. Doch gibt es eigentlich einen Jugendschutz? Kann man unter 18 Jahren Sportwetten platzieren? Und wie sieht es in den Online Wettportalen aus? Fragen über Fragen, die vorab erst einmal beantwortet werden sollten, bevor man die ersten Sportwetten platziert. Schließlich handelt es sich hierbei ebenfalls um ein Glücksspiel, an dem bestimmte Bedingungen und Altersbegrenzungen geknüpft sind. Im Jahr 2014 ging für viele Kinder und Jugendliche ein Traum in Erfüllung. Deutschland hat es endlich geschafft Weltmeister zu sein. Ganz Deutschland hat an diesem Tag vor dem Fernseher gezittert und das Spiel mit Spannung verfolgt. Für viele Menschen war dies jedoch nicht alles. Bei einigen ging es dort wirklich um Geld, da sie mit einem hohen Einsatz auf die deutsche Mannschaft getippt haben.   Schon lange sind die Zeiten vorbei, wo man mit Freunden tippt und ganze Listen und Tabellen erstellt. Diesen Aufwand kann man sich heutzutage sparen. Der Weg ins Wettbüro oder die Anmeldung im Online Wettportal sind der bequemere Weg und ermöglichen dem Sportwetter ebenfalls attraktive Quoten und interessante Wettmöglichkeiten an. Online Wetten sind daher mit enormer Beliebtheit versehen und bei Millionen von Sportwettern heute bekannt. Allerdings sollte man auch dort einiges beachten, vor allem was den Jugendschutz angeht.  

Die unkomplizierten Wettmöglichkeiten sind heutzutage gefragt

Online Sportwetten sind schnell gemacht. Nachdem sich der Spieler auf einem Wettportal registriert hat ist er nur noch wenige Klicks davon entfernt, seine ersten Wetten zu platzieren. Man wählt lediglich den Namen der Mannschaft und das jeweilige Ergebnis aus. Direkt wird die platzierte Wette auf dem virtuellen Wettschein übertragen. Nach und nach kann der Sportwetter somit seine einzelnen Wetten platzieren und in den Genuss der Sportwetten kommen. Die auf dem Wettportal angebotenen Rankings, Listen und Tabellen verschaffen dem Sportwetter ebenfalls einen schnellen Überblick, welche Mannschaften derzeit die besten sind. Des Weiteren kann ein Vergleich mit Freunden ebenfalls Abhilfe verschaffen, die richtigen Wettvarianten dort kennenzulernen. Dies geht eigentlich kinderleicht. Bei der Registrierung in dem Wettportal muss der Spieler sein Alter bzw. Geburtsdatum abgeben. Dies soll verdeutlichen, dass der Spieler 18 Jahre alt ist und dementsprechend an den Sportwetten teilnehmen darf. Schließlich ist bei den Online Wettportalen ebenfalls ein Jugendschutz eingebaut.

Der Jugendschutz und die Altersbegrenzung bei Sportwetten

Laut dem Jugendschutzgesetzt ist es Personen unter 18 Jahren untersagt, an Sportwetten teilzunehmen. Viele Online Wettportale verlangen sogar einen Identitätsnachweis, damit sie sicher sein können, dass die neu registrierten Spieler auch wirklich volljährig sind. Bei diesen Buchmachern muss der Spieler seinen Personalausweis einscannen oder die Nummer des Ausweises in das vorgesehene Feld eingeben. Ist der Sportwetter unter 18 Jahren alt, darf er keine Wetten platzieren und der Spieler Account wird in den meisten Fällen gesperrt. Andere Buchmacher wiederum gehen nicht auf diese Sicherheit ein. Dort muss man lediglich einen Haken setzen, um zu bestätigen dass man mindestens 18 Jahre alt ist.   Jugendschutz   Bei der WM zeigte sich das Setzen von Fußballwetten allerdings eher problematisch. Viele Schulklassen und Cliquen haben ihre eigenen Sportwetten Gemeinschaften gegründet. Dies befindet sich in Sachen Jugendschutz natürlich auch in der Grauzone. Schließlich ist auch das nicht erlaubt. Offline kann man laut Gesetz nicht einmal was unternehmen, wenn Schüler Tipprunden veranstalten. Grundsätzlich ist der Ärger allerdings vorprogrammiert, wenn Minderjährige ihr eigenes Taschengeld auf Sportwetten verspielen. Dementsprechend sollten Eltern dort ein Auge darauf haben. In den Online Wettportalen haben die Jugendlichen nur dann eine Chance, wenn sie ihren Ausweis nicht einscannen müssen. Doch spätestens bei der ersten Auszahlung muss die Identität nachgewiesen werden.

Geld weg trotz Jugendschutz?

Leider haben private Tipp Gemeinschaften bei Kindern und Jugendlichen heute keine Chance kontrolliert zu werden. Natürlich achten die Wettbüros auf das Alter der Kinder. Die meisten Online Wettportale ziehen derzeit auch nach und versuchen somit mit Identitätsnachweisen dafür zu sorgen, dass sich keine Jugendlichen mehr anmelden können. Doch die privaten Gemeinschaften kann man einfach nicht beeinflussen. Dort sind die Eltern gefragt, die darauf achten sollten, dass ihre Kinder ihr Taschengeld nicht für Sportwetten abgeben. Schließlich ist die Gefahr der Spielsucht selbst in jungen Jahren schon besonders groß. Schließlich wurde der Jungendschutz nicht umsonst festgelegt.

Warum ist ein Jugendschutz eigentlich notwendig?

Kinder und Jugendliche sind deutlich risikobereiter als Erwachsene. Dies zeigt sich besonders im Glücksspiel, sobald die ersten Gewinne erspielt wurden. Sie wollen einfach den Kick erleben und haben sich dabei selten unter Kontrolle. Daher sind Kinder und Jugendliche bei Glücksspielen besonders gefährdet. Jeder fünfte Jugendliche hat bereits im Jahr 2013 unter 18 Jahren an Fußballwetten oder anderen Glücksspielen teilgenommen, obwohl es das Gesetz verbietet. Oftmals lässt sich dies nicht einmal ändern, da die komplette Kontrolle heute selten gegeben ist. Wettbüros und Online Wettportale machen sich allerdings strafbar, wenn sie eigenhändig die Erlaubnis für Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren geben.   Jugendschutz 2  

Wie können Eltern in dem Fall vorbeugen?

Verbote helfen oftmals nicht einmal mehr. Schließlich müssen diese erstmal einmal umgesetzt werden. Trotz alledem gilt, dass die Erwachsenen dort in der Verantwortung stehen, wenn ihre Kinder trotz des Verbots an Sportwetten teilnehmen. Es ist wichtig, dass Eltern ihre Kinder direkt ansprechend, sobald sie merken das sie an Glücksspielen teilnehmen. Besonders im Internet ist dort Vorsicht geboten. Es gibt heute schon entsprechende Filterprogramme, die man installieren kann, sodass einzelne Webseiten nicht besucht werden können. Natürlich kann man als Elternteil nicht immer davon ausgehen, dass somit alle Webseiten gesperrt sind. Eine Einschränkung kann dies allerdings schon bieten. Des Weiteren sollte man die Kinder auf die Gefährlichkeit des Glücksspiels hinweisen. Viele Menschen leiden heute an Spielsucht und haben den Verlauf dieser Krankheit nicht einmal bemerkt, da sie sich langsam entwickelt.

Die Spielsucht vermeiden – Kinder und Jugendliche sind besonders anfällig

Wie oben beschrieben sind Kinder und Jugendliche besonders anfällig was die Spielsucht angeht. Sie haben keine eigene Kontrolle und könnten bei einem bereits kleinen Gewinn diesen schon wieder verspielen. Die Gefahr der Spielsucht ist in dem Fall vorprogrammiert. Selbst Erwachsene sollten ihre Sportwetten kontrolliert setzen und in dem Bereich vorsichtig sein. Jeder, der sich an Glücksspielen beteiligt kann schließlich in eine Art Sucht rutschen. Bei Kindern und Jugendlichen ist die Gefahr deutlich höher. Nicht umsonst gibt es einen Jugendschutz, der nicht nur in den Wettbüros, sondern gleichzeitig in den einzelnen Wettportalen eine wichtige Rolle spielt.

Ist der Sportwetten Jugendschutz in allen Ländern gleich?

Der Jugendschutz ist in allen Ländern ein Begriff. Dementsprechend ist es generell untersagt, dass Personen unter 18 Jahren an einem Glücksspiel teilnehmen. Aufgrund dessen ist das Jugendschutz Gesetz in allen Ländern gleich. Ob nun in Österreich, Deutschland oder auch der Schweiz. Kinder und Jugendliche müssen sich daran halten und werden in anderen Ländern ebenfalls keinen Erfolg haben, Sportwetten abschließen zu können. Diesen Hinweis geben alle Online Wettportale auf ihren Webseiten klar und deutlich bekannt.

Ist die Wettsteuer für die Spielsucht und den Jugendschutz festgesetzt worden?

Viele werden sich nun fragen, ob die eingesetzte Wettsteuer hierbei eine große Rolle spielt. Gerüchten zufolge wurde diese festgesetzt, um die Spielsucht zu bekämpfen und das kontrollierte Spielen anzukurbeln. Doch funktioniert das wirklich?   Wettsteuer in deutschland   Generell zeigt sich, dass die 5 Prozent Wettsteuer den meisten Sportwettern nicht einmal mehr etwas ausmachen. Bei kleinen Beträgen ist es nicht einmal viel, was die Spieler an Wettsteuer bezahlen müssen. Aufgrund dessen zeigt dies kein deutliches Hindernis für die meisten Spieler. Trotz alledem steckt ein anderer Gedanke hinter der Wettsteuer. Aufgrund der großen Beliebtheit an Sportwetten versucht der Staat somit gegen die Spielsucht abzukämpfen und das Spielen der Wetten zu kontrollieren. Ob dies funktioniert wird sich wahrscheinlich in den kommenden Jahren zeigen. Schließlich ist die Wettsteuer noch nicht alle zu lange auf dem Markt, sodass eine genaue Auswertung heute noch nicht stattfinden kann. Das Ziel der Wettsteuer liegt allerdings klar auf der Hand. Der Staat hat sich in dem Fall schließlich etwas dabei gedacht, sodass jeder Buchmacher diese erheben muss.  

Das eindeutige Fazit – Der Jugendschutz ist sehr wichtig

Das Fazit ist eindeutig. Ohne Jugendschutz würden die Sportwetten wahrscheinlich aus dem Ruder laufen. Kinder und Jugendliche würden ihr gesamtes Taschengeld für die Fußballwetten ausgeben und unkontrolliert spielen. Aufgrund dessen ist der Jugendschutz gerade bei einem Glücksspiel besonders wichtig. Dies wird sich in den kommenden Jahren auch nicht ändern. Man muss einfach eine Grenze setzen und versuchen, dass Spielen besonders in den jungen Lebensjahren zu verbieten. Nur so kann man sicher sein, dass die Spielsucht Zahlen in den Personen unter 18 Jahren sinken werden.   Auch Eltern sind froh, dass der Jugendschutz eingesetzt wurde. Sogar Online werden die Sicherheitsverfahren jederzeit überarbeitet. Sobald es zu Auszahlungen kommt, muss jeder seine Identität nachweisen. Spätestens dann wird man sehen, dass es sinnlos ist zu versuchen, online Sportwetten abzuschließen. Der Jugendschutz wird auf allen Webseiten der Buchmacher ganz groß geschrieben. Sogar der Hinweis auf unter dem Motto „Glücksspiel kann süchtig machen“ wird der Sportwetter jederzeit nachlesen können. Aufgrund dessen versuchen die Online Wettportale ebenfalls das kontrollierte und sichere Spielen zu fördern, ohne das eine Gefahr besteht. Eine Garantie den Jugendschutz einzuhalten ist dies allerdings nicht. Jeder Buchmacher kann für sich selber die Sicherheitswege erhöhen und versuchen diesem vorzubeugen.