Doping im E-Sport – Der Skandal im eSport

Zuletzt aktualisiert: 15.11.2018

Der E-Sport entwickelt sich von Jahr zu Jahr weiter. Immer mehr Sportwetter setzen auch dort ihre ersten Wetten und versuchen daher einen angenehmen Spielspaß zu erleben. Man kann sich daher bereits die ersten Informationen bei den bekannten Buchmachern einholen und nachlesen, wie man sich auch in dem Bereich weit nach oben spielen kann. Schließlich hat sich der E-Sport Bereich bis heute erstklassig entwickelt und sorgt mit den hochbegabten Spielern für einen regelrechten Spielspaß. Doch wie sieht es eigentlich mit Doping aus? Sind Fälle bekannt? Nehmen die Spieler wirklich Drogen, um dem Druck Stand halten zu können?

 

Es gibt viele Fragen, die man sich als Sportwetter nach einer gewissen Zeit stellt. Das Geldwäsche und Wettbetrug im E-Sport ebenfalls möglich sind, ist heute nicht mehr unbekannt. Allerdings ist das Thema Doping auch heute an der Tagesordnung. Es gibt daher einige Portale, die bereits darüber informieren, wie es mit dem Doping im E-Sport eigentlich steht. Das Thema Doping steht mittlerweile weit oben auf der Liste im E-Sport.

 

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Der erste Doping Skandal ist dementsprechend schon bekannt. Der E-Sport Counter Strike ist einer der Bereiche, bei denen die Doping Skandale ständig wachsen. Dies ist auch der Auslöser dafür, dass es schon bald neu eingeführte Doping Kontrollen bei den E-Sport Turnieren geben soll. Wann dies in Kraft tritt ist bis heute noch unbekannt. Fakt ist aber, dass die Kontrollen schon innerhalb kurzer Zeit durchgesetzt werden und somit das Thema Doping nicht mehr an der Tagesordnung stehen wird.

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E-Sportler nehmen offenbar Drogen

Eigentlich ist es nicht überraschend, wenn man Schlagzeilen liest bei denen gezeigt wird, dass E-Sportler mittlerweile auch Drogen nehmen. Nach den Aussagen des Spielers von Counter Strike sind die meisten von ihnen auf Adderall. Diese Droge funktioniert eigentlich genauso wie Ritalin und soll generell die Konzentration der E-Sportler steigern.

 

Wie bei allen anderen professionellen Sportarten auch, in der vor allem auch deutlich mehr Geld steckt, gibt es im E-Sport ebenfalls einige schwarze Schafe. Damit sind nicht nur Hacker und Cheater gemein, die alleine durch die technischen Mitteln Vorteile erhalten, sondern gleichzeitig die Doping Fälle, die versuchen somit die Konzentration zu steigern. Besonders mit der steigenden Massenwirksamkeit steigen die Preisgelder bei den Turnieren. Demnach stehen die E-Sportler ständig unter Druck. Sie haben alle das gleiche Ziel, sie wollen einfach nur gewinnen. Demnach ist die Frage nach Doping Fällen im E-Sport keine Seltenheit mehr.

 

In einem Interview hat ein Counter Strike Spieler sich verraten und ausgeplaudert, dass es viele E-Sportler gibt, die mittlerweile das Medikament Adderall benutzen, um besser abzuschneiden und dem Ziel nach dem hohen Preisgeld ein Stück näher kommen werden. Alle Counter Strike Spieler stehen unter einem enormen Druck. Sie müssen sich schließlich auch permanent konzentrieren, die Gefahren schneller als andere erkennen und zusätzlich auch noch richtig reagieren. Außerdem müssen sie grundsätzlich den Überblick bewahren und in der Lage sein, ihre Entscheidungen deutlich schneller zu treffen. All dies ist allemal mit dem Medikament Adderall möglich, sodass der E-Sportler sich hierbei deutlich anders verhält, als ohne das Medikament.

Wofür wird Adderall benutzt und was bewirkt es?

Das Medikament Adderall wird dafür benutzt, um eigentlich ADHS und Narkolepsie zu behandeln. Dementsprechend handelt es sich hierbei um ein starkes Mittel, dass einfach nicht für E-Sportler oder sogar gesunde Menschen geeignet ist. Ähnlich wie bei dem bekannten Ritalin und Amphetamin auch, sind die Wirkungen eigentlich recht gleich. Oftmals werden die Medikamente daher dafür missbraucht, um die kognitiven Leistungsfähigkeiten direkt zu steigern. Demnach sind solche Medikamente daher für NFL und NBA verboten. In besonders hohen Dosen kann das Medikament sogar einige Nebenwirkungen mit sich bringen. Neben einer erhöhten Herzfrequenz gehören auch Schlaflosigkeit, hoher Blutdruck, Kopfschmerzen und Durchfall dazu. Selbst Verwirrtheit, Halluzinationen und Panik zählen zu den deutlichen Nebenwirkungen des Medikamentes.

 

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Fakt ist aber, dass es im E-Sport einen eindeutigen Verbot des Medikamentes Adderral gibt. Das ESL Regelwerk enthält allerdings einen Passus, bei dem einige Fakten deutlich werden. Dieser Passus besagt daher, dass an bei einem Match online oder offline, keine Drogen und keinen Alkohol zu sich nehmen darf und das ein Fehlverhalten somit zum Ausschluss des Spiels oder zu einer Bestrafung führen kann. Dieser Passus ist einfach Fakt. Fraglich ist natürlich dann, wieso immer mehr E-Sportler das Medikament zu sich nehmen, um die Leistung zu bringen, die sie sich selbst wünschen.

Wieso geben E-Sportler das Doping zu?

Nach dem ersten Doping Skandal im E-Sport hat ein Spieler aus dem ESL Turnier bekannt gegeben, ebenfalls gedoped zu haben. Er sagte auch, dass es ihm völlig egal sei, da zu diesem Zeitpunkt anscheinend alle Spieler auf Adderall waren. Dementsprechend kann diese Aussage auch daraufhin zurück führen, dass sich viele E-Sportler sehr hektisch miteinander unterhalten haben. Das gesamte Turnier sollte daher zu diesem Zeitpunkt eher hektisch abgelaufen sein.

 

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Für den damaligen E-Sportler wurde seine Aussage daher zum Verhängnis. Nachdem das Turnier beendet und das Interview veröffentlicht war wurde bekannt gegeben, dass der E-Sportler nicht mehr in der Gruppe ist. Er ist allerdings schon nach einer Woche einem anderen Team beigetreten. Wie kann das passieren? Und wie wirkt sich das Doping generell auf die Sportwetten im E-Sport aus?

 

Fragen über Fragen bei denen man oftmals den Kopf schütteln kann. Schließlich ist Doping heute ein Delikt, was einfach in allen Sportarten bestraft wird. Im Bereich E-Sport sind die Strafen allerdings deutlich geringer als man denkt. Wenn schon ein E-Sportler schon sagen kann, dass gedoped hat, wieso kann er dann in einem anderen Team anfangen? Aufgrund dessen, dass es hierbei nicht zu erheblichen Kontrollen gekommen ist ist es eben der Fall, dass die allgemeinen Kontrollen deutlich höher ausfallen werden.

Wie wirkt sich das Doping auf die Sportwetten aus?

Diese Frage ist mehr als berechtigt. Vor allem wenn es um die Quoten geht, die für ein Team ausgesetzt werden. Generell handelt es sich allerdings gesetzlich nicht um einen Wettbetrug. Leider weiß man vorher nicht, welches Team gedoped hat und welches nicht. Dementsprechend ist es eher undurchsichtig in Erfahrung zu bringen, wie man handeln soll, wenn man die ersten Sportwetten auf den E-Sport abschließen möchte. Man muss sich selber erst einmal informieren und in Erfahrung bringen, ob es schon Skandale gab. Eigentlich kann man sich bei den Buchmachern auf die Quoten verlassen. Sollte dann doch ein Team dopen und dementsprechend deutlich besser abschneiden, als die Quoten von den Buchmachern stehen, kann es zu einem echten Skandal kommen. Diese Fakten sind für den Sportwetter allerdings oftmals eher undurchsichtig.

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Das klare Fazit der Doping Kontrollen

Das Fazit ist eindeutig. Aufgrund der heutigen Probleme in Sachen Doping beim E-Sport sind die Diskussionen über die Kontrollen deutlich höher. Inwieweit es daher Doping Kotrollen geben wir und ob dies nur als Stichprobe oder sogar direkt vor einer Veranstaltung gemacht wird ist bisher noch unklar. Fakt ist allerdings, dass es Kontrollen geben wird und die ersten Richtlinien dort schon ausgearbeitet werden. Gerade im Sportbereich ist es wichtig, nicht die Kontrolle zu verlieren und darauf zu achten, dass keine Doping Fälle auftreten.

 

In den nächsten Jahren werden die Richtlinien wahrscheinlich für den E-Sport deutlich verschärft. Wie es ausgehen wird, weiß man bis heute noch nicht. Fakt ist aber, dass die Kontrollen deutlich erhöht werden sollen und alle Spieler im E-Sport daher vor jedem Turnier kontrolliert werden oder es einfach Zufallskontrollen gibt, mit denen die Sportler nicht rechnen werden. Wahrscheinlich kann man nur so den Kampf gegen das Doping im E-Sport endlich halten und die Gefahren mindern.

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