Wetten gegen den Absteiger im ersten Drittel der Saison

Diese Strategie bezieht sich in erster Linie auf den Fußball. Sie ist relativ riskant und sollte langfristig angewandt und in der Breite genutzt werden, dann sind gute, dauerhafte Gewinne möglich. Das ist nicht einfach daher geschrieben, sondern mit der Hilfe von Statistiken belegbar. Also, los geht’s:

Bei diesem Wettsystem wird schon im ersten Drittel der neuen Saison eine Wette gegen den Absteiger platziert. Um es auf den Punkt zu bringen: Es wird grundsätzlich darauf gesetzt, dass derjenige absteigt, der im vorherigen Jahr aus einer oberen Liga abgestiegen ist. Normalerweise gelten diese Mannschaften in der neuen Saison als Favorit für einen Wiederaufstieg, aber häufig brauchen sie Zeit, um alles neu zu sortieren und sich anzupassen. Hinzu kommt, dass Spieler häufig nicht gehalten werden können, was wiederum Strategieänderungen mit sich bringt. Spieler, die bleiben, müssen den Abstieg verkraften und hinnehmen, was auch Zeit braucht. Man sieht, es spricht viel für die beschriebene Wettstrategie.

Analyse: Wetten gegen den Absteiger im ersten Drittel der Saison

Setzen auf Niederlagen von Aufsteigern

Meistens gelten Aufsteiger als Abstiegskandidaten, weshalb die Quoten nicht besonders lukrativ sind. Es würde sich also nicht lohnen, auf ihre Niederlage zu setzen. Außerdem sind Aufsteiger häufig in einer Art Rausch, der sie sehr motiviert und zu sehr guten Leistungen bringt. Das macht das Gewinnen von Partien wahrscheinlicher.

Statistiken zum Thema

Um die vorherigen Aussagen zu belegen, nun ein paar statistische Daten aus der ersten bis dritten Bundesliga der Saison 2013/2014:

Fortuna Düsseldorf: Bundesliga Absteiger
11 Spiele – Einsatz 11×10 Stakes – verlorene Spiele: 4 – 157.53 Stakes Gesamtgewinn – Einsatz 110 = 57,53 Stakes Gewinn.

Greuther Fürth: Bundesliga Absteiger
11 Spiele – Einsatz 11×10 Stakes – verlorene Spiele: 4 – 204.20 Stakes Gesamtgewinn – Einsatz 110 = 94.20 Stakes Gewinn.

MSV Duisburg: Absteiger 2. Bundesliga
13 Spiele – Einsatz 13×10 Stakes – verlorene Spiele: 5 – 169.90 Stakes Gesamtgewinn – Einsatz 130 = 39.90 Stakes Gewinn.

Jahn Regensburg: Absteiger 2. Bundesliga
13 Spiele – Einsatz 13×10 Stakes – verlorene Spiele: 6 – 147 Stakes Gesamtgewinn – Einsatz 130 = 17 Stakes Gewinn.

Kickers Offenbach: Absteiger 3. Liga
11 Spiele – Einsatz 11×10 Stakes – verlorene Spiele: 7 – 325.10 Stakes Gesamtgewinn – Einsatz 110 = 215.10 Stakes Gewinn.

SV Babelsberg: Absteiger 3. Liga
10 Spiele – Einsatz 10×10 Stakes – verlorene Spiele: 5 – 150.10 Stakes Gesamtgewinn – Einsatz 100 = 50.10 Stakes Gewinn.

Alemannia Aachen: Absteiger 3. Liga
12 Spiele – Einsatz 12×10 Stakes – verlorene Spiele: 8 – 209.40 Stakes Gesamtgewinn – Einsatz 120 = 89.40 Stakes Gewinn

In diesem statistischen Beispiel wird deutlich, dass mit der vorgestellten Strategie realistisch Gewinne eingefahren werden können.

 

Wettstrategie Halbzeit-Endstand

Bei diesem System werden nur Tipps auf Halbzeitstand oder Endstand abgegeben. Sie werden mit Einzel- und Systemwetten kombiniert.

Unter Beachtung der einschlägig bekannten und mir persönlich aufgezwungenen Wettregeln, sucht man sich, je nach Spieltag und Zeit, höchstens fünf Teams heraus, die man dann je nach Anzahl der Spiele in den folgenden Systemen spielt:

1 Spiel = Einzelwette (EW)
2 Spiele = 2aus2 + 2x EW
3 Spiele = 3aus3 + 2aus3 + 3x EW
4 Spiele = 4aus4 + 3aus4 + 4x EW
5 Spiele = 5aus5 + 3aus5 + 5x EW

Die gespielten Quoten sollten sich etwa im Bereich zwischen 1,30 und 1,90 bewegen. Anschließend werden die Systemreihen im Gewinnfall mit einer Gewinnentnahme von 20 % neu gesetzt. Sowohl die Einzelwetten als auch das Vollsystem werden immer mit den gleichen Einsätzen gespielt.

Warum wird das System so gespielt? Wird die erste Halbzeit eines Spiels betrachtet, wird immer relativ frei gespielt und schon in dieser Zeit bedeutet die Führung einer Mannschaft einen Erfolg für den Wetter.

„Halbzeit oder Endstand“ bedeutet also, dass die favorisierte Mannschaft in einer Halbzeit gewinnen muss. Jeder für sich kann eine solche Strategie nach seinem Belieben natürlich auch anders spielen und bestimmt auf die eine oder andere Einzelwette verzichten.

 

Vor- und Nachteile von Absteiger-Wetten

Der große Vorteil einer Absteigerwette ist, dass sich nicht auf ein genauen Tabellenplatz festlegt werden muss. In der englischen Premier League ist es zum Beispiel egal, ob das Team auf Platz 18 oder 20 landet – Abstieg ist Abstieg. Wie bei Langzeitwetten typisch, können Formschwankungen nahezu ausgeschlossen werden. Über eine Saison verteilt, landen die besten Mannschaften oben und die schwachen Teams am Ende der Tabelle. Größere Überraschungen sind recht selten.
Diese Tatsache ist aber auch ein wichtiger Nachteil, weil keine besonders hohen Quoten zu erwarten sind. Zum Beispiel: Falls Eintracht Braunschweig das Auswärtsspiel beim FC Bayern München gewinnt, ist dies auf jeden Fall eine Sensation. Noch größer wäre die Überraschung, falls die Braunschweiger am Schluss der Saison in der Tabelle vor dem klaren Favoriten stehen würden. Noch ein Nachteil ist, dass das Wettkapital über einen langen Zeitraum, häufig über die ganze Saison, fixiert werden muss. Deshalb ist es zu empfehlen, lediglich einen sehr kleinen Teil des Budgets in eine Absteigerwette zu investieren. Das schmälert den Gewinn jedoch gewaltig.

 

Wetten auf Unentschieden

Bei dieser Strategie geht vor allem um eins: Einfachheit. Man braucht wenig Zeit, kaum Wissen und kann man wenig Geld starten. Es geht um das Wetten auf Entschieden im Fußball. Die Idee ist natürlich nicht neu, dennoch ist sie nicht weniger interessant. Die Quoten sind immer recht hoch und es gibt viele Fußballspiele, bei denen man auf ein Remis tippen kann.

Möchte man die Strategie „Wetten auf Unentschieden“ nutzen, sucht man sich zuerst ein Team aus, wobei es egal ist, welches. Auf die nächste Partie dieses Teams wird Geld auf ein Remis platziert. Da die Quoten häufig bei circa 3,0 liegen, würde der Einsatz im Gewinnfall verdreifacht werden. Sollte das Spiel nicht mit einem Unentschieden ausgehen, wird bei der nächsten Partie derselben Mannschaft mindestens der gleiche Betrag gesetzt. Geht das Spiel wieder ohne Remis zu Ende, wird bei der nächsten Partie dieser Mannschaft wieder die gleiche Geldmenge gesetzt. Erst bei der vierten Begegnung ohne Unentschieden, wird der Einsatz erhöht. So wird weiter verfahren, bis ein Spiel mit einem Remis beendet wird. Auf diese Weise bleibt der Wetter immer der Gewinner.

Wichtig ist, dass ordentlich Buch geführt wird, denn nur so kann man den Überblick wirklich behalten und auf jeden Fall jede Wette mit Gewinn beenden. Außerdem macht es auf jeden Fall Sinn, sich immer weiteres Wissen anzueignen und Statistiken zu beachten:

• Topmannschaften spielen auswärts häufig ein Remis
• schlechtere Mannschaften verlieren auswärts häufiger und gewinnen vor allem zu Hause
• im französischen Fußball wird oft ein Spiel mit Remis beendet

 

Strategie: Over-Wetten

Bei diesem System sollte man sich auf Statistiken verlassen können. So sollte man immer die letzten zehn Spiele der Teams anschauen und sehen, wie oft sie „over“ spielten. Dann kalkuliert man, wie viele Tore die Mannschaften erzielt haben und berechnet auch den Durchschnitt. Auch speziell die vergangenen Begegnungen der Teams sollten angeschaut werden. Alles in allem sollten folgende Aspekte betrachtet werden:

– Durchschnitt der erzielten Treffer der Heimmannschaft in Heimspielen
– Durchschnitt der geschossenen Tore der Auswärtsmannschaft in Auswärtsspielen
– Durchschnitt der erzielten Tore der Heim- beziehungsweise Auswärtsmannschaft

Eine Wette schließt man ab, wenn die genannten Punkte, für eine over- oder under-Wette sprechen. Einen Hinweis kann auch die Quote liefern, die allerdings nicht zu niedrig sein sollte. Bei circa 1,75 sollte man die Grenze ziehen und darunter nicht wetten. Perfekt ist es, wenn man bei Livewetten eine Surebet hinbekommt, also falls man beispielsweise vor der Partie auf über 2,5 Tore bei einer Quotierung von 1,85 gewettet hat und nach etwa 20 Minuten bereits zwei Tore gefallen sind und dann bei einer Unter-Tore-Quote ab 3,00 die Wette absichert. Auch ohne ein drittes Tor hat man auf diese Weise sicher gewonnen.

 

Einmaleins einer erfolgreichen Sportwette

Eine Menge Sportwetten sind die Chance auf viele Gewinne und attraktive Quoten können hohe Profite bedeuten. Es ist absolut realistisch, mit Wetten einen Profi zu erzielen. Je nachdem, ob man als Profi oder Amateur wetten möchte, gibt es verschiedene Möglichkeiten. Der professionelle Wetter wird mehr Zeit in Strategien und Analysen stecken als der Amateur, das Setzen von Geld selbst unterscheidet sich hingegen fast nicht.

Als Erstes muss sich jeder Wettteilnehmer einen Überblick über die Angebote verschaffen. Hierbei wird zum einen das Sportwetten-Angebot verglichen, zum anderen sind die Quoten äußerst wichtig, wenn es um erfolgreiche Wetten geht.

Wetten gegen den Absteiger im ersten Drittel der Saison

 

Fazit

Das Wetten gegen Absteiger ist ein sehr interessanter Ansatz, der statistisch auf jeden Fall funktioniert. Dennoch gibt es nicht nur Vor- sondern auch Nachteile und so ist es auf jeden Fall sinnvoll, sich auch nach anderen Wettstrategien umzusehen. Weiß man nicht genau, welches System das richtige für einen ist, muss man ausprobieren, wo Spaß und Profit am größten sind. Denn nur wenn beides vorhanden ist und mit den eigenen Vorstellungen zusammen passt, kann man lange auf dieses System zurückgreifen. Das ist wichtig, weil fast jedes Wettsystem nur auf Dauer und langfristig gesehen funktioniert. Solche Strategien, die immer nur kurz funktionieren, sollte man streichen, denn langfristig kann das nur zu Verlusten führen – die natürlich nicht gewollt sind. Gibt es das passende System anscheinend noch nicht, kann sich jeder mit ein bisschen Wissen rund um das Thema Wetten eine eigene entwickeln.