WM 2018: Tunesien einer der Außenseiter

Im Prinzip wartet die Welt seit Kameruns grandiosem Auftritt bei der FIFA WM 1990 auf einen würdigen Nachfolger aus Afrika. Das wird bei dieser WM 2018 Tunesien definitiv nicht leisten können. Die Nordafrikaner sind als solide einzuschätzen, auf Sensationen durch diesen WM 2018 Teilnehmer darf man allerdings nicht hoffen. Im Normalfall dürfte nach der Vorrunde Schluss für Tunesien sein - aber natürlich werden die Adler von Karthago kämpfen, dies zu nicht zuzulassen. Voraussichtlich jedoch ohne Erfolg.

Der Kader vom WM Team Tunesien 2018

Trainer Nabil Maaloul hat sich entschieden, wer das WM 2018 Tunesien Trikot tragen wird. Man wird bei der WM 2018 Tunesien mit dem folgenden Kader erleben können. Tor: Moez Farouk Ben Mustapha (Al Shabab), Mouez Hassen (Chateauroux), Aymen Mathlouti (Al Batin) Abwehr: Rami Bedoui (Etoile Sahel), Yohan Benalouane (Leicester City,), Syam Ben Youssef (Kasimpasa), Dylan Bronn (Ghent), Oussama Haddadi (Dijon), Ali Maaloul (Al Ahly), Hamdi Nagguez (Zamalek), Yassine Meriah (Sportif Sfaxien) Mittelfeld: Mohamed Amine Ben Amor (Al-Ahli Dschidda), Ghaylene Chaalali (Esperance), Ahmed Khalil (Club Africain), Saifeddine Khaoui (Troyes), Ferjani Sassi (Al Nasr), Ellyes Skhiri (Montpellier), Naim Sliti (Dijon) Sturm: Fakhreddine Ben Youssef (Al-Ettifaq), Saber Khalifa (Club Africain), Wahbi Khazri (Stade Rennes), Bassem Srarfi (Nice OCG), Anice Badri (Esperance Tunis) Im Gegensatz zu anderen Zeiten steht somit kein einziger Spieler aus der Bundesliga im Kader des WM Team Tunesien 2018.

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So lief die WM 2018 Qualifikation ab

Die Playoffs des CAF für die Hauptrunde überstand man relativ easy gegen Mauretanien, gewann sowohl Hin- als auch Rückspiel. Damit zog man in die letzte Gruppenphase ein, in der man in Afrika in 5 Gruppen à 4 Teams jeweils nur den Gruppensieger zur WM reisen lässt. In diesem Fall gelang Tunesien es, sich gegen DR Kongo, Libyen und Guinea mit einer Bilanz von 4-2-0 durchzusetzen und somit gänzlich ohne Niederlage die WM Tickets zu sichern. 11:4 Tore zeugen von einer recht ausgeprägten Dominanz in dieser Gruppe. Die Gegner hatten jedoch eher nicht internationales Format, bzw. Klasse. Das wird in der Gruppenphase in Russland nun anders sein, weshalb man zwar einiges an Selbstvertrauen aus der Qualifikation zur WM mitnehmen darf. Rückschlüsse auf eventuelle Erfolge bei der WM sind aber eher nicht zulässig.

Bekannte Spieler im Aufgebot

Diese Zwischenüberschrift ist beinahe ein wenig irreführend. Im Team von Tunesien sucht man "Stars" vergeblich, was ein weiteres Indiz für die mangelnde Qualität - auf dem Level einer WM - des WM Team Tunesien 2018ist. Bekanntester Spieler wäre eigentlich Youssef Msakni gewesen, doch er fällt verletzt für die WM aus. Der neue Kapitätn ist Wabbi Khazri von Stade Rennes, aber auch kaum über Tunesien und Frankreich hinaus bekannt. Die meisten Spieler von Tunesien sind ohnehin in der heimischen Liga tätig, was bei kleineren Ländern wie Tunesien immer ein schlechtes Zeichen ist. Der Trainer von Tunesien heißt Naabil Maaloul, ist auch durchaus nicht unbeleckt in Sachen Teamentwicklung und Taktik. Und am Taktischen mangelt es beim WM Team Tunesien 2018 ohnehin nicht. Sondern vielmehr daran, dass jene Spieler fehlen, die den Unterschied machen können. Kreativität, erfolgreiche zumindest, ist meist Fehlanzeige bei den Tunesiern.

Bisherige WM-Bilanz von Tunesien

Bislang nahm Tunesien viermal an Weltmeisterschaften teil, seine Premiere feierte das Team bei der WM 1978 in Argentinien. Damals gelang sogar ein 0:0 gegen die deutsche Mannschaft. Dennoch wurde man nur Gruppendritter und schied somit nach der Vorrunde aus. Dasselbe Schicksal ereilte das Land am Mittelmeer auch bei seinen drei weiteren Teilnahmen an WM, die alle in Folge ab 1998 stattfanden. Somit war Tunesien auch Teilnehmer beim vermeintlichen "Sommermärchen", der WM 2006 in Deutschland. 1998 in Frankreich war es in Marseille, als man u.a. gegen den heutigen Gruppengegner England spielte - und 0:2 verlor. 2006 schied man aus, nachdem man gegen die Ukraine und Spanien verloren hatte. Gegen die Mannschaft von Saudi-Arabien reichte es zu einem Unentschieden - zu wenig, um das erneute Aus in der Vorrunde zu verhindern.

Tunesien in Gruppe G einer von zwei Underdogs

Durch die Auslosung landete bei der WM 2018 Tunesien in Gruppe G. Die Rollen sind klar verteilt in dieser Gruppe G, obwohl kein Team aus der CONMEBOL dabei ist. So klar wie in sonst kaum einer Gruppe, vielleicht abgesehen von Gruppe B. Die strong>beiden europäischen Teams sind hier haushohe Favoriten aufs Weiterkommen. Namentlich sind dies das wiedererstarkte England und das seit Jahren starke Belgien. Für Panama und auch bei der WM 2018 Tunesien kann nur mehr als eine Überraschung dafür sorgen, dass sie doch weiterkommen. Immerhin winkt Tunesien der zweite Sieg bei einer WM. Sollte man das letzte Spiel gegen Panama für sich entscheiden können, würde man wohl auch das Ausscheiden in dieser starken Gruppe verschmerzen können. Klar dürfte bei den ersten beiden Duellen gegen England und Belgien aber sein, dass die Tunesien Wettquoten ziemliche Höhen erreichen werden - die eine Wette auf einen Außenseitersieg von Tunesien vielleicht attraktiv werden lassen.

Tunesien Wettquoten gegen England

Schon früher, als England noch schlecht war, wäre es Favorit gegen ein Team wie Tunesien gewesen. Aktuell ist bei der WM 2018 Tunesien gegen England aber ein echter Außenseiter. Das zeigen nicht nur die Tunesien Wettquoten, das sagt angesichts der Qualität im Kader der Engländer auch der gesunde Menschenverstand. Während Tunesiens Spieler größtenteils in der Heimat spielen, gilt das für Englands Spieler zwar auch. Doch die Heimat der Spieler von England ist eben die Premier League und damit die vermutlich stärkste Liga der Welt. Zudem spielen seine Stars fast alle regelmäßig in der Champions League - und der FC Liverpool hätte diese vor wenigen Tagen beinahe gewonnen. Als da wären zu nennen an Stars im englischen Team:
  • Harry Kane (Tottenham)
  • Jordan Henderson (FC Liverpool)
  • Eric Dier (Tottenham)
  • Raheem Sterling (Manchester City)
  • Marcus Rashford (Manchester United)
Nicht zu den Stars zählen wie gewohnt allerdings die englischen Torhüter.

Zweiter Gegner des WM Team Tunesien 2018: Belgien

Diesmal soll es für Belgien endlich klappen mit dem großen Wurf, und der hieße da mindestens das Halbfinale der WM zu erreichen und damit den großen Erfolg von 1986 zu wiederholen. Die Belgier verfügen über eine echte Goldene Generation, das hat auch die souveränst bestrittene WM-Qualifikation zuletzt wieder untermauert. Auch die Stars von Belgien spielen mehrheitlich in der Premier League, bei absoluten Topclubs. Hier ein Auszug der besten Belgier, die bei der WM 2018 Tunesien das Fürchten lehren wollen (und wohl auch werden):
  • Kevin de Bruyne (Manchester City)
  • Romelu Lukaku (Manchester United)
  • Eden Hazard (FC Chelsea)
  • Thibault Courtois (FC Chelsea)
  • Vincent Kompany (Manchester City)
Die Tunesien Wettquoten dürften hier den Höhepunkt erreichen, sprich: unfassbar unwahrscheinlich wird es sein, dass Tunesien gegen diese Belgier gewinnt. Deren letzte Tests: 4:0 gegen Saudi-Arabien, 3:0 gegen Ägypten. Und wohl auch ein ähnliches Resultat in Kürze gegen Tunesien.

Der andere Underdog: Panama

Schwierig einzuschätzen, welche Qualität das Team aus der CONCACAF mitbringt, wenn es erstmals an einer WM teilnimmt. In jedem Fall gilt bei der WM 2018 Tunesien gegen Panama als Favorit gegen den Underdog, der nicht mal in Tests gegen Gegner wie Norwegen eine Niederlage abwenden konnte. Hier sind die Tunesien Wettquoten dann ausnahmsweise mal niedrig. Es dürfte reichen für Tunesien, um gegen diese Auswahl an Spielern, die fast alle auf dem amerikanischen Doppelkontinent tätig sind, zu gewinnen. In der nordamerikanischen MLS spielt man eben keinen Fußball, mit dem man bei einer WM bestehen kann. Einzige Legionäre in Europa beim Team Panama sind Josel Luis Rodriguez beim Club Gent, Stammtorhüter Jaime Penedo von Dinamo Bukarest und Erick Davis bei Dunajska Streda in der Slowakei. Alles andere als ein Sieg Tunesiens wäre eine echte Überraschung - allerdings soll es solche bei Weltmeisterschaften ja immer wieder mal geben.

Die Erwartungen an Tunesien

Was ist also in dieser Gruppe aus dem Verband CAF zu erwarten? Das ist einfach: Platz 3. Nicht mehr und nicht weniger. Platz 4 wäre eine Enttäuschung, denn dann hätte man nicht gegen Panama, den Vertreter aus der CONCACAF gewonnen. Platz 2 wäre eine absolute Sensation, denn dann hätte man wohl gegen einen der beiden Vertreter der UEFA, England oder Belgien, gewonnen. Beides ist nicht zu erwarten, und auch wenn im Fußball viele Überraschungen möglich sind, scheint in dieser Gruppe die Position für Tunesien beinahe schon zementiert zu sein. Dafür sprechen nicht nur die Wettquoten der Wetten bei den Wettanbietern. Sollte man wider Erwarten doch ins Achtelfinale einziehen, erreichte bei der WM 2018 Tunesien seinen größten Erfolg überhaupt. Doch dazu wird es wohl nicht kommen. Somit muss Tunesien - und seine Fans - die reine Qualifikation für die WM als Erfolg ansehen - und die Spiele gegen Teams wie Belgien oder England eben trotzdem genießen.

Wird bei der WM 2018 Tunesien ein Sieg gelingen?

Während die Chancen auf den WM-Titel für das WM Team Tunesien 2018 im verschwindend geringen Bereich der Wahrscheinlichkeit liegen (nur Panama werden bei den Buchmachern noch schlechtere Chancen eingeräumt), sollte ein Sieg gegen Panama eigentlich ein Muss sein. Problematisch könnte es um die Moral bestellt sein, falls man in den ersten beiden Spielen gegen England und Belgien zwei hohe Niederlagen eingefahren haben sollte. Um die Fans zu Hause zu versöhnen, sollte man am besten, obwohl bereits ausgeschieden, sich mit einem Sieg von dieser WM verabschieden. Das liegt gegen Panama absolut im greifbaren Bereich. Und so kann Tunesien es auch verschmerzen, dass man keinen Gegner aus dem asiatischen Verband AFC zugelost bekommen hat. Denn Panama ist ebenso absolut schlagbar, wie es vielleicht der Iran oder Saudi-Arabien gewesen wären. Ein fußballerisches Märchen darf man vom afrikanischen Teilnehmer Tunesien bei dieser WM aber definitiv nicht erwarten.