Schwächstes Team bei der WM 2018 Saudi-Arabien

Keine Frage, die Einschätzung, dass das WM Team Saudi-Arabien 2018 das schwächste der gesamten WM ist, rührt nicht allein von der Position in der FIFA Weltrangliste. Es ist auch die Art, wie dieses Team Fußball spielt, die auch nicht das Niveau der mittelguten Teams bei dieser WM erreicht. Da sich die Spieler in ihrer eigenen Liga ziemlich isolieren, fehlt vielen die Erfahrung und auch die Qualität auf diesem Top-Niveau einer WM.

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Das Aufgebot vom WM Team Saudi-Arabien 2018

Das große Problem vom WM Team Saudi-Arabien 2018 wird sofort klar, wenn man auf die Clubs der Spieler im WM-Kader blick. Fast alle spielen in Saudi-Arabiens Liga. Immerhin aber kicken Salem Al-Dawsari (Villarreal CF), Yehya Al-Shehri (CD Leganés) und Fahad Al-Muwallad (UD Levante) in einer spanischen Liga. Der endgültige WM 2018 Saudi-Arabien Kader sieht wie folgt aus: Tor: Mohammed Al-Owais, Yasser Al-Mosailem (beide Al-Ahli Dschidda), Abdullah Al-Muaiouf (Al-Hilal Riad) Abwehr: Mansour Al-Harbi, Motaz Hawsawi (beide Al-Ahli), Yasir Al-Shahrani, Mohammed Al-Breik, Osama Hawsawi, Ali Al-Bulaihi, (alle Al-Hilal) Omar Hawsawi (Al-Nasr) Mittelfeld: Abdullah Al-Khaibri, Salman Al-Faraj, Mohamed Kanno, Abdullah Otayf (alle Al-Hilal), Taisir Al-Jassim, Hussein Al Moghawi (beide Al-Ahli), Abdulmalek Al-Khaibri, Hattan Bahebri (beide Al-Shabab), Salem Al-Dawsari (Villarreal), Yehya Al-Shehri (Leganes) Sturm: Fahad Al-Muwallad (Levante), Mohammad Al-Sahlawi (Al-Nasr), Muhannad Assiri (Al-Ahli)

Saudi-Arabien in der WM 2018 Qualifikation

Im asiatischen Verband AFC ist die Qualifikation ziemlich lang. Erst muss man - als gesetztes Team - durch eine Fünfer- oder Vierergruppe, dann in einer Sechsergruppe einen der ersten beiden Plätze belegen. Beides gelang dem WM Team Saudi-Arabien 2018. In der ersten Phase gewann man seine Gruppe mit den VAE, Palästina, Malaysia und Osttimor mit einer Bilanz von 6-2-0 und 28:4 Toren. Anschließend wurde man in der viel stärkeren Sechsergruppe immerhin Gruppenzweiter. Hier setzte man sich hinter Japan gegen Australien, erneut die VAE, den Irak und Thailand durch. Drei Niederlagen reichten dennoch aufgrund der besseren Tordifferenz zu Platz 2 vor dem punktgleichen Australien. Hier erzielte man 17:10 Tore in 10 Spielen, sicher keine überragende Bilanz. Dennoch ist man damit zum ersten Mal seit 2006 wieder bei der Endrunde einer WM dabei.

Die bekanntesten Akteure

Die Überschrift ist etwas irreführend, denn das WM Team Saudi-Arabien 2018 verfügt über keinerlei Stars. Das mag im eigenen Land anders empfunden werden. International bekannt ist aber keiner der Kicker vom viermaligen WM-Teilnehmer. Selbst die oben bereits genannten Spieler, die in Spanien tätig sind, sind nur eingefleischten Fans oder Experten geläufig. Wichtige und weniger wichtige Spieler hat natürlich auch bei der WM 2018 Saudi-Arabien. Zu nennen wären hier Osama Hawsawi, wichtiger Mann in der Verteidigung. Er spielte immerhin schon mal beim RSC Anderlecht, aktuell bei Al-Hilal. Mohammad al-Sahlawi ist mit 28 Toren in 39 Länderspielen der Mann für die Tore, er spielt bei Al-Nassr und soll auch bei der WM treffen. Und dann wäre da noch Coach Juan Antonio Pizzi, der seit November 2017 Trainer des Teams ist, also erst nach der erfolgreichen Qualifikation eingestellt wurde. Allzu viel Zeit hatte er also noch nicht, sein Team kennenzulernen.
 

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Bisherige WM-Teilnahmen

Alle vier Teilnahmen an der Endrunde gelangen in Folge. Erstmals 1994 und letztmals 2006. Beim ersten Mal gelang auch gleich der größte Erfolg, als man aus einer Gruppe mit Belgien, Marokko und den Niederlanden auf Rang 2 ins Achtelfinale einzog. Dort unterlag man mit 1:3 gegen Schweden, obwohl man in der 85. Minute noch auf 1:2 verkürzt hatte. Seitdem war jedes Mal Schluss nach der Vorrunde. Bei der WM 2002 musste man sogar die dritthöchste Niederlage der WM-Geschichte hinnehmen, als man 0:8 gegen das von Rudi Völler trainierte Deutschland verlor. Bei allen drei Malen, die man das Vorrundenaus erlitt, wurde man noch dazu Gruppenletzter. Der Blick auf die Historie macht den Saudis also wenig Hoffnung, dass man mal wieder wie 1994 einen größeren Erfolg feiern könnte.

Wird Saudi-Arabien die "Chance" Gruppe A nutzen können?

Kann bei der WM 2018 Saudi-Arabien die Vorrunde überstehen? Die Saudi-Arabien Wettquoten dafür stehen mehr als schlecht und das völlig zu Recht, auch weil kein Team aus der CONCACAF in ihrer Gruppe zu finden ist. Russland als Gruppenkopf der Gruppe A mit Saudi-Arabien liegt zwar in der letzten Ausgabe der Weltrangliste noch hinter Saudi-Arabien, hat aber neben dem Heimvorteil, der sich auf die eigenen Spieler auswirkt sicher auch einen gewissen Bonus bei den Schiedsrichtern. Nicht bewusst vielleicht, aber man weiß, dass es für die Stimmung bei einer WM gut ist, wenn der Gastgeber nicht zu früh ausscheidet. Damit hat bei der WM 2018 Saudi-Arabien also einen Gegner aus der UEFA zugelost bekommen, aber auch nur diesen einen. Die beiden weiteren Gegner kommen aus der CONMEBOL (Favorit Uruguay) und aus dem afrikanischen Verband CAF, Ägypten nämlich. Zumindest gegen letztere dürften die Saudis sich etwas ausrechnen und ein Plus bleibt ohnehin bestehen. Wenigstens die Abwehr ist einigermaßen sattelfest. Ein neues 0:8 wird es wohl bei dieser WM nicht geben.

Saudi-Arabien Wettquoten gegen Russland nicht gut

Die Saudi-Arabien Wettquoten beim Eröffnungsspiel gegen Russland sprechen eine deutliche Sprache. Obwohl Russland eigentlich sportlich ähnlich schlecht eingestuft wird wie Saudi-Arabien, gehen die Buchmacher von einem Sieg der Russen aus. Dies begründet sich weniger in deren WM-Kader bzw. der Qualität der einzelnen Spieler als im Heimvorteil, denn Russland als Ausrichter logischerweise in allen drei Partien der Vorrunde genießt. Was den Kader an sich angeht, ist schnell erzählt, dass der wohl beste Spieler im Tor steht: Igor Akinfejew. Der kann zwar Tore verhindern, aber keine Spiele gewinnen. Zudem ist er nicht frei von Patzern, wenn auch die Saudis ihn wahrscheinlich ohnehin eher selten prüfen werden. Trainer Stanislaw Tschertschessow gilt als nicht unfähiger Mann, der aber aus diesem Kader auch kein Gold machen kann. Umso niederschmetternder dürfte es angesichts dieses schwachen Gegners bei der WM 2018 Saudi-Arabien empfinden, nicht einmal hier als ebenbürtig zu gelten.

Zweiter Gegner des WM Team Saudi-Arabien 2018: Uruguay

Die Saudi-Arabien Wettquoten gegen Uruguay sollte man vielleicht besser nicht im Detail studieren - wenn man ein Spieler von Saudi-Arabien ist. Denn diese werden ziemlich hoch ausfallen, was nichts anderes bedeutet, als dass man hier ziemlich chancenlos angesehen wird. Angesichts des Kaders von Uruguay, der von Kapitän Diego Godin (Atletico Madrid) über Maxi Pereira (FC Porto) bis zu Luis Suarez (FC Barcelona) oder Edinson Cavani (Paris St. Germain) reicht, kein Wunder. In diesem Spiel muss bei der WM 2018 Saudi-Arabien alles daran setzen, dass vor allem eines nicht passiert: Dass man wieder eine moralzersetzende Niederlage erhält, denn im letzten Spiel gibt es durchaus noch einmal die Möglichkeit, zu punkten. Doch in dieser Partie gegen ein teils mit Weltklassespielern gespicktes Uruguay sollte man sich keine Hoffnungen machen. Ein Remis käme schon einer halben Sensation gleich. Und doch gibt es genau diese im Fußball ja immer mal wieder &8230;

Dritter Gegner von Saudi-Arabien bei der WM 2018: Ägypten

Im dritten Spiel trifft Saudi-Arabien dann auf einen Gegner, der sowohl von der Mentalität im Fußball als auch geographisch nicht allzu weit von Saudi-Arabien entfernt ist. Mit dem großen Unterschied, dass Gegner Ägypten einen echten Superstar in seinen Reihen hat, der nicht nur gehypet ist, sondern tatsächlich auf dem Platz den Unterschied ausmachen kann. Die Rede ist von Mohammed Salah, der allerdings zurzeit noch angeschlagen ist nach dem Foul von Sergio Ramos im Finale der Champions League. Dass Salah mit seinem FC Liverpool an diesem Finale aber überhaupt teilnahm, ist nicht zuletzt seinen Toren und guten Spielen auch auf allerhöchstem Niveau zu verdanken. Doch ob er rechtzeitig für das Spiel gegen Saudi-Arabien fit werden wird, ist offen. Trainer Hector Cuper verkündete zwar bereits, dass man eine Mannschaft sei und nicht aus einem Einzelspieler bestehe. Das kann aber auch das Pfeifen im Walde gewesen sein. Saudi-Arabiens Aussichten in Gruppe A Wenn man den Saudi-Arabien Wettquoten Glauben schenkt, dann könnte das Team eigentlich gleich zu Hause bleiben. Es gilt sowohl als Favorit auf den letzten Platz in seiner Gruppe A als auch darauf, das schlechteste Team insgesamt bei dieser WM zu werden. Positiv an dieser Einschätzung des Teams von Saudi-Arabien ist, dass man nur positiv überraschen kann, auch wenn die Fans in der Heimat sicher ohnehin von größerem Erfolg als null Punkten in der Vorrunde träumen. Dennoch schwebt das Damoklesschwert des erneuten Ausscheidens wie 1998, 2002 und 2006 als Gruppenletzter über dem Auftreten von Saudi-Arabien bei der WM in Russland. Gegen Russland könnte bei der WM 2018 Saudi-Arabien natürlich ebenso als Sieger vom Platz gehen wie gegen Ägypten und damit seinen dritten oder vierten Sieg bei Weltmeisterschaften überhaupt einfahren. Damit wäre man in der Heimat sicher zufriedener, als wie 2002 zum Kanonenfutter eines gewissen Miroslav Klose zu werden.

Bei der WM 2018 Saudi-Arabien unterschätzen, wäre fatal

Trotz aller hier recht negativ gezeichneten Aussichten für Saudi-Arabien sollten dessen Gegner in der Vorrunde einen Fehler auf keinen Fall begehen. Saudi-Arabien zu unterschätzen und anzunehmen, man könne dieses Team im Vorbeigehen schlagen. Wie weiter oben erwähnt ist zumindest die Defensive halbwegs WM-tauglich und diese muss man dann auch erstmal knacken, wenn die Spieler von Saudi-Arabien natürlich um ihr Leben laufen werden. Zum Glück nur als Metapher gemeint, das weiß man in Saudi-Arabien nie so genau, doch was gibt es Höheres für einen Spieler, als an einer WM teilnehmen zu dürfen? Da wird die Motivation - wie bei allen übrigen 31 Teams genauso - hoch sein. Pech für Saudi-Arabien, dass man nicht von der Motivation allein zu Punkten kommen wird. Spielerisch sieht es da nämlich eher schlecht aus und so ist und bleibt Saudi-Arabien der heißeste Anwärter darauf, vorzeitig nach Hause fahren zu müssen.