Langzeitwetten Strategie: wie wette ich erfolgreich?

Die herkömmliche Wette und die Langzeitwette unterscheiden sind in zwei Punkten: Eine Langzeitwette wird bereits lange vor Stattfinden des Events abgegeben, eine normale Wette hingegen hat eine Vorlaufzeit von maximal wenigen Stunden. Weiterhin sind die Quoten von Langzeitwetten meistens deutlich profitabler, daher eine der interessanteren Wettstrategien.

Vorteile einer Langzeitwette

Typisches, auf das man bei einer Langzeitwette tippen kann, ist zum Beispiel, wer in der kommenden Saison Meister wird, welcher Spiel Torschützenkönig wird oder wer die WTA gewinnt. Ansprechende Angebote stellt in dieser Hinsicht zum Beispiel der Buchmacher Wetten.com zur Verfügung, der mehr als 30 Sportarten in seinem Portfolio auflistet. Jetzt kann man argumentieren, dass das keiner voraussehen kann – auch wenn man das nicht unbedingt glauben möchte, stimmt das natürlich. Aber Langzeitwetten werden gar nicht unbedingt direkt abgeschlossen, um Geld zu gewinnen, sie werden gerne benutzt, um eine sogenannte Lay-Wette abzuschließen. Dann kann zu einem passenden Zeitpunkt gegen den ursprünglichen Tipp gespielt werden. So sind Surebets beziehungsweise Arbitrage-Wetten möglich.

Nachteile von Langzeitwetten

Wie schon geschrieben, geht es bei Langzeitwetten vor allem um das Basteln von sicheren Wetten. Da dies nicht neu ist, kennen Buchmacher diesen „Trick“ mittlerweile und haben reagiert. So ändern sich die Quotierungen von Langzeitwetten nicht mehr so ruckartig, sodass das Layen der Wetten nur noch bei Wettbörsen realistisch ist.

Gutes Kapital für Langzeitwetten ist hoch

Hat man 1.000 € für Langzeitwetten zur Verfügung und kann sie in einer Saison viermal setzen, sind die langwierigen Wetten eventuell eine Alternative. Man muss aber unbedingt beachten, dass das Geld in dieser Zeit geblockt und nicht verfügbar ist.

Back und Lay Wetten

Die Begriffe „Back“ und „Lay“ sind im Bereich Sportwetten zwar gängig, aber nicht jedem bekannt. Im Folgenden sollen Unwissende aufgeklärt werden: Back-Wette: „Backed“ man eine Quote, wettet man unmittelbar auf das jeweilige Resultat. Wenn der FC Bayern zum Beispiel im Heimspiel gegen den AC Mailand eine Back-Quote von 2,42 erhält, muss der FC Bayern das Spiel für sich entscheiden, wenn der Wetter gewinnen soll. Es geht also direkt um das Ergebnis. Lay-Wette: Wenn man eine Quote „layed“, setzt man gegen das jeweilige Ergebnis. Wenn man also die Quote von 2,44 auf den FC Bayern „layed“, muss der Fußballclub verlieren, damit der Wetter gewinnt. Im Folgenden wird noch auf die Wettmöglichkeit „mehr oder weniger als 2,5 Tore“ eingegangen: Ausgangspunkt ist die Annahme, in der Partie werden weniger als 2,5 Tore fallen. Nun gibt es zwei Tipp-Möglichkeiten. Man kann „backen“, also auf weniger als 2,5 Tore wetten, oder layen, also gegen weniger als 2,5 Tore setzen. Nun kann man den höchstmöglichen Gewinn berechnen: Back ? Lay umrechnen: Layquote/(Layquote-1) = Backquote Backquote/(Backquote-1) = Layquote Setzen wir auf weniger als 2,5 Tore bekommen wir aktuell die Quote von 1.69 Setzen wir gegen mehr als 2,5 Tore müssen wir die Quote von 2.44 layen strategie für langzeitwetten - Quoten ausrechnenWas ist nun attraktiver: 2,44: (2,44-1) = 1,69 (1,69-1) = 2,45 Es wäre also die rentablere Variante, gegen mehr als 2,5 Tore und nicht auf weniger als 2,5 Tore zu wetten. Wie erwähnt, bei stark frequentierten Märkten ist das Back/Lay – Verhältnis ziemlich ausgeglichen, aber hin und wieder lassen sich so noch ein paar hart verdiente Euro rausholen.

Strategie: over-Wetten

Bei dieser Strategie sollte man sich auf Statistiken verlassen können. So sollte man jeweils die letzten zehn Spiele der Teams anschauen und gucken, wie oft sie over spielten. Dann rechnet man aus, wie viele Tore die Mannschaften erzielt haben und errechnet auch den Durchschnitt. Auch speziell die vergangenen Begegnungen der Teams sollten angeschaut werden. Alles in allem sollten folgende Aspekte betrachtet werden: - Durchschnitt der erzielten Treffer der Heimmannschaft in Heimspielen - Durchschnitt der geschossenen Tore der Auswärtsmannschaft in Auswärtsspielen - Durchschnitt der erzielten Tore der Heim- beziehungsweise Auswärtsmannschaft Eine Wette schließt man ab, wenn die aufgezählten Punkte, für eine over- oder Under-Wette sprechen. Einen Hinweis kann auch die Quote liefern, die allerdings nicht zu niedrig sein sollte. Bei circa 1,75 sollte man die Grenze ziehen und darunter nicht wetten. Optimal ist es, wenn man bei Livewetten eine Surebet hinbekommt, also wenn man beispielsweise vor der Partie auf über 2,5 Tore bei einer Quotierung von 1,85 gewettet hat und nach etwa 20 Minuten bereits zwei Tore gefallen sind und dann bei einer Unter-Tore-Quote ab 3,00 die Wette absichert. Auch ohne ein drittes Tor, hat man sicher gewonnen.

Tore-Rechensystem

Nun soll ein recht interessantes Tore-Rechensystem vorgestellt werden. Die Tabelle zum „Ablesen" der Tore: • bis 0,64: solider 0 Tore-Bereich • ab 0,65 bis 0,84: oberer 0 Tore-Bereich • ab 0,85 bis 1,04: unterer 1 Tor-Bereich • ab 1,05 bis 1,29: solider 1 Tor-Bereich • ab 1,30 bis 1,54: oberer 1 Tor-Bereich • ab 1,55 bis 1,79: unterer 2 Tore-Bereich • ab 1,80 bis 2,04: solider 2 Tore-Bereich • ab 2,05 bis 2,24: oberer 2 Tore-Bereich • ab 2,25 bis 2,44: unterer 3 Tore-Bereich • ab 2,45 bis 2,59: oberer 3 Tore-Bereich • ab 4 Toren wird es unpräziser Ein Beispiel (zum Berechnen der Werte in der Tabelle): Bolton – Blackburn 12 Heimtore: 9 Heimspiele= 1,33 16 Auswärtsgegentreffer: 9 Auswärtsspiele= 1,77 1,33 + 1,77 = 3,1 1,80 = 1,73 [Anmerkung: die 1,80 ist ausschließlich praktische Erfahrung des Strategie-Entwicklers] In der Tabelle im unteren Zwei-Tore-Bereich gekennzeichnet. So wird die wahrscheinliche Menge der Heimtreffer berechnet. Man kann also sagen, Bolton schießt wahrscheinlich 1 bis 2 Tore. Zwei Treffer sind allerdings ein wenig wahrscheinlicher. 6 Auswärtstore: 9 Auswärtsspiele= 0,66 9 Heimgegentreffer: 9 Heimspiele= 1,00 0,66 + 1,00 = 1,66 1,80 = 0,93 In der Tabelle im unteren Ein-Tor-Bereich beschrieben. So wurde die mögliche Anzahl der Auswärtstore kalkuliert. Man kann also sagen, Blackburn schießt wahrscheinlich 0 bis 1 Tor. Wahrscheinlicher ist jedoch 1 Tor (siehe Tabelle). Daraus ergeben sich diese möglichen Resultate: • 1:0 • 1:1 • 2:1 • 2:0 Interessantes System, oder? strategie für langzeitwetten

Unentschieden-Wette mit Progression

Bei diesem System geht es darum, grundsätzlich und immer auf Unentschieden zu setzen, wenn die Siegquoten der Mannschaften nicht zu weit auseinander liegen und eine Differenz von maximal 1,50 aufweisen. Beispiel: Leverkusen gegen Bremen Leverkusen 1,5 / X 3,2 / Bremen 1,9 Hier würde man auf X tippen München gegen Hannover, wo München die Quote 1,2 und Hannover eine Quotierung von 4,75 hat, würde man nicht wetten, da München höchstwahrscheinlich gewinnt. Die Strategie sieht dann so aus: Man sucht sich ein entsprechendes Spiel auf einer Wettbörse und setzt 1 € auf Unentschieden. Siegt eine der Mannschaften, sucht man sich ein neues Spiel aus und tippt wieder Unentschieden, aber diesmal liegt der Einsatz bei 2 €. Gewinnt wieder eine der Mannschaften, sucht man sich wieder ein neues Spiel aus setzt 4 €. Es wird also immer der Einsatz verdoppelt, bis eine Wette gewonnen wurde und fängt dann wieder mit 1 € an. Weil die Quoten auf Unentschieden jeweils zwischen 2,9 und 4 liegen und man bis zum Gewinn verdoppelt, hat man bei einem richtigen Tipp den gesamten bis dahin gesetzten Einsatz wieder heraus und dazu einen Zusatzgewinn. Nun könnte man meinen, man braucht ein relativ großes Kapital, weil man ja immer weiter verdoppeln muss. Das stimmt natürlich im Prinzip, aber da man immer bei relativ gleichstarken Mannschaften auf Unentschieden setzt, ist die Chance zu gewinnen relativ hoch und dann braucht man auch kein so großes Kapital. Es ist realistisch, jedes 3. bis 4. Spiel zu gewinnen.

Strategie mit Budgetinvestition

Mit ihrer Hilfe kann das Budget immer in zehn Tagen mehr als verdoppelt werden, wenn am Tag eine Wette mit einer Quote von 1,10 gewonnen wird. Sportwetten mit einer solchen Quote bergen wenig Risiko. Wer noch sicherer sein möchte, setzt einfach zwei Wetten am Tag mit einer Quote von jeweils 1,05 – auch das ist ein täglicher Gewinn von 10 %. Auf den ersten Blick wirkt das sehr mühsam und langwierig, auf den zweiten nicht. Das kann aus 1,- € Einsatz werden: • 10 Tagen = 2,59 • 20 Tagen = 6,73 • 30 Tagen = 17,45 • 40 Tagen = 45,26 • 50 Tagen = 117,39 • 60 Tagen = 304,48 • 70 Tagen = 789,75 • 80 Tagen = 2048, 40 Selbstverständlich ist mehr Geld in weniger Zeit möglich, falls die Quoten höher sind. Dann braucht es aber auch mehr Glück und eine höhere Risikobereitschaft. Doch darum soll es hier nicht gehen. Stellt man sich nun vor, man beginnt nicht mit einem Einsatz von 1,- €, sondern mit einem Startkapital von 10,- €. Jeder kann sich selbst ausrechnen, was nach 80 Tagen auf dem Konto los wäre. Interessanter Gedanke, oder?

Strategie mit teilweiser Budgetinvestition

Nun geht es in diesem Text darum, was passiert, wenn eine Sportwette verloren wurde. Es wurde festgestellt, dass das wirklich schlecht ist, wenn jeweils das vollständige Budget reinvestiert wurde. Doch was passiert, wenn bei der vorgestellten Strategie jeweils die Hälfte des Gewinns gesichert wird? Dann sieht das aus wie folgt: • 10 Tage = 2,59 • 20 Tage = 6,73 • => 3,36 Euro gesichert und mit 3,37 weitergespielt • 30 Tage = 8,72 • 40 Tage = 22,63 • => 11,31 gesichert (Sicher Gesamt: 14,67) und mit 11,32 weitergespielt • 50 Tage =29,35 • 60 Tage =76,12 • => 38,06 gesichert (Sicher Gesamt: 52,73) mit 38,06 wird weiter gespielt • 70 Tage =98,72 • 80 Tage =256,05 • => 128,02 gesichert (Sicher Gesamt:180,75) mit 128,03 wird weiter gespielt • 90 Tage =332,06 • 100 Tage =861,29 Das Startkapital war wieder 1,- €.