Kombiwetten mit hohen Quoten – Strategie für Fußball Wetten

Wer sich mit dem Thema Sportwetten beschäftigt weiß, dass die jeweiligen Quoten der Buchmacher für die Höhe des Gewinns ausschlaggebend sind. Mit der Quote wird der Wetteinsatz des Spielers multipliziert, wodurch sich der potentielle Ertrag sowie bei einer gewonnen Wette auch der tatsächliche Gewinn berechnet. Außerdem ist die Quote auch immer ein Hinweis auf den Favoriten, denn der Buchmacher ermittelt die jeweiligen Quoten stets in Verbindung mit umfangreichen Analysen. Ein Erfahrener Spieler kann aus diesem Grund eine Vielzahl von Informationen aus der Quote generieren. Ganz besonders in den Fällen, in denen die Spieler nicht jeder für sich betrachtet, sondern im Einklang mit den Quoten betrachtet werden, denn hieraus können die restlichen Ergebnisse die in Bezug eines Wettereignisses möglich sind, beziffert werden. Bei einer 1 x 2 Wette beispielsweise können es diesbezüglich drei mögliche Ereignisse sein: Sieg für den Gast, Remis und Sieg für die Heimmannschaft. Das Verhältnis der Quoten zueinander innerhalb eines Wettangebotes jedoch hat eine noch gewichtigere Aussagekraft, als eine Quote einzeln für sich. Kombiwetten - wie platziere ich eine erfolgreiche Wette?

Wichtige Faktoren bei den Kombiwetten mit hohen Quoten

Hieraus ergeben sich dann die Kombinationswetten mit hohen Quoten. Bei der Auswahl der Wetten gibt es jedoch einige wichtige Faktoren zu beachten, wenn man erfolgreich eine Kombinationswette platzieren möchte: • Es sollte nur auf Sportarten gewettet werden, bei der der Spieler über ausreichende Kenntnisse verfügt. Weiterhin ist es von großer Wichtigkeit, dass nur auf die Mannschaften getippt wird, über die ein fundiertes Hintergrundwissen besteht, so dass die vorhandenen Schwächen und Stärken gut eingeschätzt werden können. • Auf keinen Fall sollten auf Cups oder Freundschaftsspiele eine Wette abgeschlossen werden. Diese Spiele sind äußerst schwer und teilweise sogar unmöglich einzuschätzen, da die Teams hier oft nicht in ihrer stärksten Besetzung auflaufen. Um böse Überraschungen zu vermeiden, sollten man die Finger von diesen Spielen lassen. • Beträgt eine Quote lediglich zwischen 1,1 und 1,3 sollte nicht auf Sieg eines klaren Favoriten gesetzt werden, das Risiko und Gewinn in diesem Fall in keiner vernünftigen Relation zueinander stehen. • Die Wetten sollten möglichst auf Spiele mit höheren Quoten abgeschlossen werden, wobei es die lukrativsten Quoten gibt, wenn zwei etwa gleich starke Teams aufeinander treffen. Der vorhergesagte Spielstand sollte aus einer umfangreichen Analyse, die die aktuelle Form, die Tabellen, das Umfeld usw. umschließt, stammt. Keinesfalls sollte aus dem Bauch heraus gewettet werden. • Auch die Valuewette spielt bei dieser Strategie eine Rolle. Es sollten vor allem die Wetten ausgesucht werden, bei denen die eigenen Quoten besser berechnet werden können, als die des Buchmachers. Sind alle diese Fakten in die ausgesuchten Wetten eingeschlossen, werden 2 bis 3 Wetten miteinander kombiniert. Kombiniert man mehr Wetten miteinander, was natürlich theoretisch möglich ist, steigt das Risiko unnötig an und in den meisten Fällen wird die Kombiwette dann verloren. Letztendlich sollte der Spieler auf Wettquoten zwischen 1:5 und 1:20 erzielen. Das Risiko dieser Wettstrategie ist allerdings sehr hoch, dafür jedoch auch der mögliche Gewinn.

Oddset Wettquoten haben eine Vielzahl von Einflüssen

Das Verhältnis, in dem die Quoten zueinander stehen, zeigt in erster Linie die Wahrscheinlichkeit auf, mit der die verschiedenen Ereignisse eintreten werden. Der Buchmacher ermittelt diese Quoten anhand von umfangreichen Analysen und Statistiken. Er wird die Quoten sofort anpassen, sobald sich etwas entscheidendes an der Quote verändert, also bestimmte Ereignisse wie beispielsweise der verletzte Stürmer im Bereich des Fußballs oder aber eine Mannschaft hat in einem anderen Spiel eine Formschwäche gezeigt, solange die Wette offen ist. Aus diesem Grund ist es wichtig, vor Abschluss der jeweiligen Wette immer die Quoten zu kontrollieren, denn so wie die Quote gestern angeboten wurde, muss sie heute nicht mehr im Programm stehen. Der Buchmacher bezieht jedoch für die Berechnung seiner Quote sowie besonders für die jeweilige Entwicklung außer den Wahrscheinlichkeiten, die zu den Ergebnissen der Ereignisse führen, auch noch andere Faktoren mit ein. Hierzu gehören unter anderem, wie sich die Wetteinsätze der Kunden auf die verschiedenen angebotenen Wettmöglichkeiten verteilen. Die Buchmacher müssen diesbezüglich ein eventuelles Ungleichgewicht durch die Gestaltung der Quote wieder ausgleichen, da ansonsten ein Minusgeschäft entstehen könnte, dies jedoch bei Weitem nicht im Sinne der Buchmacher ist. Eine gewinnorientierte Quotengestaltung wird als balenced Book bezeichnet, das über das gesamte Wettprogramm erzielt werden muss. Dies gelingt nur, wenn nicht jede Wette vom Buchmacher separat betrachtet wird. Wird also bei einer Wette ein Minus erzielt, ist der Buchmacher gezwungen, den daraus resultierten Verlust über eine andere Wette wieder herein zu holen. Die Höhe der angebotenen Quote ist für den Buchmacher ein fester Vertragsbestandteil, somit ist die berechnete Quote, zu der die Wette platziert wird, für den Buchmacher bindend. Bei der Berechnung der Quote muss der Buchmacher auch den jeweiligen Markt mit einbeziehen, denn um weiterhin Kunden zu generieren, muss er attraktivere Quoten als die Konkurrenz anbieten. Aus diesem Grund sind die Quoten bei beliebten Wettangeboten in der Regel lukrativer als die der weniger nachgefragten Offerten.

Prognosefähige Quoten

In der Gesamtheit drückt die berechnete Quote des Buchmachers also sehr viel mehr aus, als lediglich eine Wahrscheinlichkeit oder eine Wahrscheinlichkeitsverteilung. Somit wird auch schnell klar, dass die von den Buchmachern angebotenen Quoten nicht zu 100 Prozent richtig oder verlässlich sind. Allerdings ist sich wegen der Tendenz, die sie anzeigt, immer noch eine ernst zu nehmende Vorhersage. Niedrige Quoten stehen für die Favoriten und hohe Quoten für den Außenseiter. In Bezug auf die Kombiwetten mit hohen Einsätzen wird nun ganz deutlich, warum das Risiko bei dieser Wettstrategie sehr hoch ist, denn wenn nur die hohen Quoten berücksichtigt werden, können zwar höhere Gewinne erzielt werden, jedoch ist auch das Risiko äußerst hoch.

Optimieren der Quoten

Wenn also eine Wette mit niedrigen Quoten abgeschlossen wird, wird in den meisten Fällen auf den Favoriten getippt. Allerdings können selbst diese niedrigen Quoten im Verlauf der Zeit und auch anbieterübergreifend stark schwanken. Aus diesem Grunde sollten die Wettangebote der unterschiedlichen Buchmacher miteinander verglichen, so dass hier der optimale Multiplikator gefunden werden kann. Im Laufe der Zeit werden die Wett-Freunde feststellen, dass viele Anbieter sich auf verschiedene Wettarten spezialisiert haben. So hat man dann die Möglichkeit, die besten Quoten für seine eigenen Wetten in Anspruch zu nehmen.

Gewinn- und Verlustprogression bei Sportwetten

Der Begriff Progression wird in vielen verschiedenen Fachgebieten verwendet, wie beispielsweise Steuerrecht, Musik, Biologie oder Linguistik. Im Bereich der Sportwetten findet die mathematische Progression Anwendung. In der Mathematik bezeichnet die Progression eine Liste von fortlaufenden Objekten. Hierbei kann es sich beispielsweise um Zahlen handeln, die endlich oder aber auch unendlich aufgeführt werden können. Da sich eine unendliche Zahlenfolge nicht vollständig niederschreiben lässt, gibt es bezüglich der Progression ein Bildungsgesetz. Das bedeutet, dass es in der aufgezeichneten Zahlenfolge eine Logik gibt, wie beispielsweise bei den Primzahlen. In Bezug auf die Sportwetten bedeutet die Progression nichts anderes, als dass der Einsatz für eine Wette nach einem festgelegten Prinzip erhöht wird.

Die Progression als Wettstrategie

Bei den Sportwetten stehen dem Wett-Freund in Bezug auf die Progression zwei verschiedene Strategien zur Verfügung: Zum einen kann der Einsatz nach jedem erzielten Gewinn erhöht werden, was dann einer Gewinnprogression entspräche und zum anderen kann der Einsatz nach jedem erlittenen Verlust erhöht werden, was dann der Verlustprogression entspräche. Während die Gewinnprogression auch unter dem Namen Paroli-Spiel bekannt ist, kennt man die Verlustprogression auch unter dem Namen Martingale-Spiel. Die Verlustprogression dient den Wett-Freunden dazu, verlorene Einsätze mit möglichst einer gewonnenen Wette ganz oder wenigsten teilweise zu kompensieren. Wenn die verlorenen Einsätze über nur eine einzige Wette wieder hereingeholt werden, muss der Einsatz selbstverständlich äußerst hoch in Ansatz gebracht werden. Um dieses System zu verdeutlichen, sollte man sich jetzt vorstellen, dass jede abgeschlossene Wette mit einer Quote von 2,0 getätigt wird. Bei dieser Quote liegt dann eine Einsatzverdoppelung nahe, also eine Progression mit der dieser Zahlenfolge zu tätigen: 1, 2, 4, 8.... usw. Dies garantiert dem Wett-Freund, dass alle verlorenen Einsätze mit einer einzigen Wette kompensiert werden, wenn schließlich ein Tipp richtig abgegeben wurde. Auch ein Gewinn wurde in diesem Fall dann noch erzielt. Ein Beispiel: • Bei der ersten Wette werden 50 Euro gesetzt und 50 Euro verloren. • Bei der zweiten Wette werden 100 Euro gesetzt und 100 Euro verloren. • Bei der dritten Wette werden 200 Euro gesetzt und 200 Euro verloren. • Bei der vierten Wette werden 400 Euro gesetzt und 800 Euro gewonnen.   Zählt man nun von diesem Beispiel alle Einsätze zusammen, erhält man 750 Euro, die investiert wurden. Bei der letzten Wette wurde dann der gesamte Einsatz in Höhe von 400 Euro zurückgewonnen sowie zusätzlich ein Gewinn in Höhe von ebenfalls 400 Euro erzielt. Subtrahiert man nun sämtliche Einsätze aus den Wetten 1 bis 3, bleibt ein Nettogewinn von 50 Euro übrig.   Anders sieht es bei der Gewinnprogression aus. Hier wird nicht um verlorenes Geld gespielt, sondern es wird nach jedem erzielten Gewinn der Einsatz erhöht, um noch mehr Gewinn zu generieren. Diese Wettstrategie birgt einen psychologischen Vorteil in sich: Endet die Glückssträhne oder die Strategie wird abgebrochen, so bleibt dem Wett-Freund das Gefühl, kein eigenes Geld verloren zu haben. Die Verlustprogression allerdings kann unter Umständen nicht nur an den Nerven zerren, sondern auch viel Geld kosten. Denn jede Verdoppelung bedeutet auch, dass immer mehr eigenes Geld verloren geht. Somit wächst von Wette zu Wette der Druck, endlich einen Gewinn zu erzielen sowie das Gefühl, falsche Entscheidungen getroffen zu haben. Das wiederum kann dazu führen, dass die Strategie vorzeitig abgebrochen wird.